Zur Sendung “Mann, Macht, Missbrauch – was lehrt uns der Fall Wedel?”

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Kommentar zur Sendung  “Hart aber fair” (ARD / WDR), 5. Februar 2018 von Tanja Krienen

Der gebürtigen Polin Emilia Smechowski nimmt man nicht ab, hinterher pfeiffenden Männern massenhaft ausgesetzt zu sein. Und dennoch gibt sie diese diffamierende und opferartige Anekdote zum Besten und zwar als Zeichen für grassierenden Sexismus. Doch das ist nicht der Höhepunkt der erkennbar mausgrauen “Journalistin”.

Da erzählt sie eine weitere Anekdote, da sie doch allein unter Männern – Frauen gab es nur als Bedienungspersonal wie sie süffisant bemerkt, als trage daran irgendeiner irgendwelche Schuld – in einem Hotel saß. Ein Mann habe sie angestarrt, auf diese bekannte Art wie nur Männer starren. Daraufhin habe sie diesen vor versammelter Mannschaft angesprochen. Zu ihrem Erstaunen sei es anschließend aber ruhig und sachlich hergegangen. Der Mann habe ihr erklärt, sie habe ihn an seine verstorbene Frau erinnern, darum habe er sie angeschaut.

Was passierte dann? Hat sie sich entschuldigt? I wo. Sie gibt ja diese offensichtliche, von ihr verursachte peinliche Geschichte, vor einem Millionenpublik preis und hängt sie an die feministische Metoo-Kampagne an. Woher rührt ihr empathieloses Betragen? Wohl schon daher, dass sie nicht über zwischenmenschliche Kompetenzen verfügt, um einen melancholischen Blick und einen Berührung der Augen zum Zwecke der sachgebundenen Taxierung nicht von einer echten “Anmacherei” unterscheiden kann, eine “Anmacherei”, die auch ihre Berechtigung hätte, sofern sie nach einer Zurückweisung eingestellt würde, aber zu dieser dialektischen Betrachtung gelangt die Debatte ja gar nicht mehr. Doch diese Prinzessin, dies Mimöschen ausschließlich eigener Erlebniswelten, sieht nur sich und die geliebte Opferrolle rückwärst, denn eine rückwärtsgerichteten Blick entspringt dieser weibliche Sexismus, der nichts als ein neuer ist.

Letzte Bemerkung: Die Überpinselung des Gomringer- Gedichtes “Alleen, Blumen, Frauen” geschieht zurecht, denn triefender Kitsch bleibt triefender Kitsch – auch auf mattrosa Hausfassaden.

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