3 Jahre Scharia Hebdo oder wie die Solidarität in Deutschland versagt

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... und weiter geht es mit den Hintergründen zur aktuellen Politik

Vor drei Jahren brachte der Berliner Kurier obige Titelseite. Deutschland, die zivilisierte Welt, war im Trauma gefangen. Ausgerechnet ein (linkes) Satireblatt wurde Anschlagsopfer der ISlamisten. Dabei kannte man in Frankreich längst die Auswirkungen des Fremdglaubens und Deutschland sollte bald nachziehen.

Doch vorab gab es laute Stimmen, so das das französische Blatt auch ach Deutschland kam. Man wollte Solidarität zeigen und legte sich, wie in einem Dritte Welt Laden, mit positiven Gedanken die Humorzeitschrift zum Zeitungseinkauf dazu. Ja, so konnte man zeigen, dass man Mitgefühl, Empathie, hat. Zumindest 3 Jahre lang. Denn mittlerweile ist die deutsche Ausgabe eingestellt. Zum einen zu wenige Käufer, zum anderen … seit dem 1.1. gilt das Maas’sche Dekret. Da ist Schluss mit Lustig!

Dabei ist allein die Verabschiedung des Netzdurchleitungsgesetzes schon fragwürdig gewesen. Die meisten Bundestagsabgeordneten feierten die “Ehe für Alle”, während das Gesetz durchgewunken wurden. Und die staatsnahe Presse kümmerte sich auch mehr um die Ehe und Geschlechter – und entdeckt erst dieser Tage das Maas’sche Gesetz, das selbst die UN als fragwürdig und demokratiefeindlich einstuft.

Währenddessen unterwerfen sich die Internetnetzwerke dem Gesetz und löschen so schnell die Finger können. Denn jede Meinung könnte rechtlich brisant werden und Millionen kosten. Das dabei die ein Grundpfeiler der Demokratie abgesägt wird, interessiert nicht. Ebenso wenig, dass Maas als Justizminister den Rechtsstaat abschafft.

Jeder Internetnutzer hätte nun Solidarität zeigen können und Zeitungen, Zeitschriften am Kiosk verlangen können, die sich dem Maas’schen widersetzten, es kritisierten. Doch, anders als bei Charlie Hebdo, wurden bereits im Vorfeld diese Zeitungen als rechts – und somit böse – eingestuft. Gewerkschaften, wie die ver.di trugen mit Aufklärungsbroschüren dazu bei. Und so kam, was in Deutschland immer kommt:

Die Solidarität stirbt noch vor dem ersten Tag und kann nur überleben, wenn sie staatlich bestimmt wird. Wie zu DDR-Zeiten, wenn Klebemärkchen ins Soliheft geklebt wurden oder die Springerpresse den Deutschlandhasser Deniz Yücel mit Sonderausgaben, so Die Welt im Dezember 2017, als Held feiert, um ihn aus türkischer Haft freizupressen. Dabei ist Yücel Türke. Und deutscher Staatsbürger. Wer die Rechte von 2 Staaten einfordert, muss auch die Pflichten beider Staaten erfüllen. Wenn nicht, so sich für einen Pass entscheiden.
Solidarität hingegen für politische Gefangene in deutschen Gefängnissen endet zumeist bei Familie und engsten Freunden. Solidarität für Opfer und deren Angehörigen gibt es nur, wenn das Opfer der “richtigen Nationalität” angehört, will sagen, er/sie/es darf kein Deutscher sein – wohl aber der Täter ein Deutscher sein muss. Bei Anschlägen, Mord und Terror von Ausländer hingegen braucht selbst die geschäftsführende Kanzlerin ein Jahr um den Opfern und deren Familien ins Gesicht schauen zu können. So geschehen im Dezember 2017, als Merkel auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, die geschockten Zurückgelassenen von 2017 medial wirksam zusammentrommeln lies. Dabei kann man ihr kaum einen Vorwurf machen:

Sobald ein Baum gefällt wird, entstehen deutschlandweite Lichterketten voller Anteilnahme. Bei Toten, Verletzten berichten die Medien für Klick- und Verkaufszahlen vom Verbrechen, um danach zu verstummen. Menschenketten gegen Terror jedoch sucht man vergebens. Muslimische Demonstrationen gegen islamistischen Terror ebenso. Und wenn Heiden, Christen und Atheisten auf die Strasse gehen, steht in Rufweite eine staatlich organisierte Ansammlung linker Faschisten bereit, um medienwirksam den “rechten Marsch” zu verhindern.

Solidarität, für Deutsche ein Fremdwort. Um so erstaunlicher ist es, dass Charlie Hebdo knapp 3 Jahre in deutscher Sprache erschien und das Heft erst jetzt einstellte. Dabei zeigte diesmal eine kleine Gruppe Franzosen den Deutschen was es heisst standhaft und solidarisch zu sein; für etwas, und sei es “nur die Freiheit”, einzutreten. Vielleicht hätte der Deutsche davon lernen können, aber die Bild rief ja nicht dazu auf … und der Berliner Kurier könnte dieses Titelblatt von 2015 im Jahre 2018 nicht mehr bringen. Weder “off” noch “online”, schliesslich könnten; ähnlich wie der Weihnachtsmarkt an sich; religiöse Gefühle verletzt werden. Der urinierende Papst, ein verschandelter Odin oder ein Trump in Hitlermontur wären dagegen kein Problem.

 

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