Über einige Sprachregelungen, die so korrekt sind, dass man mit ihnen jeden freien Gedanken erstickt! (Wolfgang Luley)

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... und weiter geht es mit den Hintergründen zur aktuellen Politik

Kennen Sie, geneigte Leser, den Spruch: Viele Köche verderben den Brei? Damit ist gemeint, dass eine Sache verdirbt, wenn sich zu viele Fachleute gleichzeitig darum bemühen. Ähnlich ergeht es der deutschen Sprache, die in diesen Tagen von Fachleuten verdorben wird. Da sind zum Beispiel die Neuen deutschen Medienmacher, die ein Glossar herausgegeben, das Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland bereit hält, und so unsere Sprache verkompliziert. Oder der Bayerische Rundfunk, der in einem neuen Leitfaden männliche Endungen ächtet. Angeblich soll die Sprache auf diese Weise geschlechtergerecht werden. Die taz zieht nun mit einem Artikel nach, der zeigt, wie man Nazis richtig beleidigt. Wer als Satiriker all diese Beiträge liest, wird entweder Alkoholiker, gibt seine Berufung auf oder macht sich bewusst, dass er nur eine Art Don Quixote ist, der gegen die Windmühlen der Dummheit kämpft. Ich überlege noch, zu welcher Gruppe ich gehöre.

Beginnen wir mit der taz. Hintergrund des Artikels war der Blogeintrag des Piraten Daniel Schwerd, er schlug vor, Nazis als „Judenschweine“ zu bezeichnen. Die Begründung liest sich so einfach wie unschlüssig: Nazis dürften als Judenschweine bezeichnet werden, wenn sie sich dadurch getroffen fühlten. Das ist die gleiche Logik, die behauptet, es sei gut, Polizisten als Bullen zu bezeichnen, da es sie treffe. Aus unerklärlichen Gründen geschah mit Schwerdt aber eine seltsame Verwandlung. Offenbar müssen sich kleine lila Marsmännchen in seinem Kopf eingenistet haben, wie sonst soll man sich erklären, dass er wenige Tage später schrieb: „Dass dadurch Dritte beleidigt werden, tut mir sehr leid. Bei den Menschen, die dadurch angegriffen sind, ohne Nazis zu sein, möchte ich mich ganz herzlich entschuldigen.“ Dritte könnten sich beleidigt fühlen? Wo hat er denn solche kruden Theorien her? Es muss an den lila Wesen in seinem Kopf liegen. Und als nächstes will er uns noch erzählen, die Erde sei rund und drehe sich um die Sonne. Wenn dieser Schwerd eines ist, dann ein Schwert der Logik – das Selbstmord begeht. Allein die Vorstellung, man könne/ solle/ müsse jemanden „richtig“ beleidigen! Soll man dafür extra Kurse an der Abendschule anbieten, die lehren, wie man Leute „richtig“ beleidigt und danach Diplome an ihre Teilnehmer verleihen, die einen Abschlusstest bestanden haben? Wenn der Schwerd zu viel Zeit hat, mit der er nichts anfangen kann, warum nimmt er keine bunten Pillen oder ritzt sich den Arm auf, so wie andere Leute auch? Nicht unrichtig ist, was der Kommentator TheGurkenkaiser dazu auf den Blog von Schwerd schrieb: „Warum sollte es antifaschist_innen überhaupt interessieren ob nazis durch durch beleidigungen “getroffen” werden? antifaschismus ist doch kein wettbewerb wie beim fechten in monkey island?“ Besser wäre gewesen, er hätte gefragt, warum man überhaupt jemanden beleidigen muss? Da spielt aber wieder die linke Logik eine Rolle, die meint, es sei gut, bestimmte Gruppen von Leuten zu beleidigen, etwa Polizisten als Bullen. Ist man ein Polizist oder ein Nazi hat man eben Beleidigungen von Linken zu ertragen. Aber wehe, ein Polizist oder ein Nazi, beleidigt einen Linken! Dann steht sofort das vierte Reich vor der Tür und alle Linken, egal welcher Richtung, muss sofort eine Front dagegen bilden. Bei der es auch Verletzte und Sachschaden gegen kann. Was unsere Gesellschaft aber gefälligst auszuhalten haben soll, will sie nicht als intolerant gelten. Ich bin dafür, wir packen all die Linken in eine Rakete, und schießen sie zum Mond. Dort oben können sie dann ihren Wahngebilden ungestört freien Lauf lassen. Bevor ich gleich gehe und bunte Pillen schlucke oder mir den Arm aufritze, erwähne ich noch, was die taz vorschlägt. Lehnen Sie sich auf ihren Stühlen zurück und genießen Sie „diskriminierungsfreies Beleidigen“! Hier die Beispiele:

Ich-Aussagen: Nerv’ mich nicht, mir wird übel, ich muss kotzen.
Beleidigen mit Fäkalsprache: Du Stück Scheiße, Kot, Dreckhaufen.
Dinge: Du Flasche, Eimer, Platte.
In Richtung der Mächtigen beleidigen: Yuppie, Geldsack, Macker.

Apropos Wahngebilde, da fällt mir der bayerische Rundfunk ein, der männlichen Endungen den Krieg erklärt hat. Diese Kriegserklärung hat ein Gesicht, aber kein weibliches – wie man vermuten könnte – sondern ein männliches. (Ob es tatsächlich ein Mann ist oder nur eine Karikatur davon, lasse ich offen.) Dieser Möchtegernmann heißt Jürgen Wieland und ist Kommissarischer Leiter der BR-Verwaltungsdirektion. Seinem Willen nach soll in seinem Haus nicht mehr von „Feuerwehrmännern“ sondern von „Einsatzkräften der Feuerwehr“ gesprochen werden. Mir ist gerade unklar, ob „Einsatzkräfte der Feuerwehr“ einen Brand schneller und besser unter Kontrolle bringen als „Feuerwehrmänner“, aber egal. Für Frau Wieland scheint ohnehin nur die korrekte Bezeichnung wichtig. (Ob das Haus abbrennt, spielt keine Rolle.) Auch scheint ihrem weiblichen Gehirn zu entgehen, dass sie Männer diskriminiert, wenn sie eine Gruppe aus männlichen Feuerwehrleuten „Einsatzkräfte der Feuerwehr“ nennt. Wie das zu einer gerechten Sprachregelung führen soll erschließt sich einem auch dann nicht, wenn man bunte Pillen schluckt oder sich den Arm aufritze. Aber ich gebe zu, dass ich auf diesem Gebiet noch Anfänger bin. Wenn ich erst mal ein professioneller Pillenaufschlitzer bin, der bunte Arme schluckt, sehe ich die Welt vielleicht so, wie sie real ist. In der Zwischenzeit muss ich ohne Pillen und Ritzer auf meinen Armen auskommen, auch fehlen mir lila Marsmännchen. Als Satiriker ist man der eingebildeten Realität anderer hilflos ausgeliefert! Diese Hilflosigkeit verspürt Frau Wieland nicht. Sie philosophiert lieber, dass es zukünftig nicht mehr heißen möge: „so manchen“, sondern: „die eine oder der andere“. Auch ist zukünftig das Pronomen „keiner“ der Geschlechterdiskriminierung für schuldig befunden worden. Korrekt müsse es jetzt, nach Frau Wieland, heißen: „niemand“. Das hat durchaus seinen Reiz. Man stelle sich vor, bei Ihnen wird eingebrochen, sie liegen in ihrem Bett und fragend zitternd: „Ist da wer?“ Und aus der Dunkelheit ertönt plötzlich: „Keiner!“ Sofort können sie den Einbrecher in eine Diskussion um geschlechtergerechte Sprache verwickeln; bis er diesen Hinterhalt merkt, ist längst die Polizei eingetroffen und hat den Bösewicht mitgenommen. Genial! Nun werden Sie, geneigte Leser, vielleicht denken, hinter alle dem Gerechtigkeitswahn müsse doch eine irgendwie greifbare Logik stecken. In der Tat. Die Grundannahme ist nicht unlogisch und nicht völlig unrealistisch. Herr Wieland geht von dem Grundsatz aus, wer nicht genannt werde, komme nicht vor. Das sei Benachteiligung und dürfe nicht passieren. Etwa so: wenn man lila Marsmännchen begrüßt, muss man von Herr und Frau Marsmann sprechen, sowie von den Kindern, den Enkeln, von jungen und alten, von Marsmännchen, die sich die Arme aufritzen und solchen, die nur bunte Pillen schlucken. Erst wenn alle erwähnt seien, brauche sich niemand (!) benachteiligt fühlen. Auf der Netzseite der tz, zu diesem Thema, wird der Sprachwissenschaftler Helmut Berschin zitiert, der schrieb: „Dass – wie der BR meint – wer nicht genannt werde, nicht vorkomme, stimmt nicht. Wer ,Meine Damen und Herren‘ sagt, weiß durchaus, dass im Publikum Junge und Alte sind, Reiche und Arme…, aber es ist nicht nötig, darauf extra hinzuweisen.“ Der Leitfaden des BR heißt übrigens: „Faire Sprache“. Klingt irgendwie nach dem Schwerd – oder? Wenn dieser Leidfaden einen Titel verdient hat, dann: „Kauderwelsch, Eine Sprache für Leute, die zu viel Zeit übrig haben und nicht wissen, was sie damit anfangen sollen.“

Unter zu wenig Zeit leide ich bestimmt nicht, eher unter der Frage, ob ich zur Flasche greifen soll, meine Berufung wie eine Hose wechseln soll, oder mich dazu bekennen soll, nur ein Don Quixote zu sein, der gegen die Windmühlen der Dummheit kämpft? Ich glaube, ich weiß wofür ich mich entscheide – davon aber später mehr. Kommen wir lieber von Schwerd und Wieland zu den Neuen deutschen Medienmachern.

Der Verein „Neue deutsche Medienmacher“ wurde 2008 in Köln gegründet. Er wendet sich an alle, die im Medienbericht arbeiten und an Journalisten im Besonderen. Dieser Verein gibt ein Glossar von 22 Seiten heraus, das finanziell von der Bundesregierung gefördert wird. Zuständig ist Frau Özoguz (SPD), die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration. Nicht unerwähnt lassen sollte man, dass Frau Özoguz mit Islamisten in Verbindung steht. So sind ihre beiden Brüder, Yavuz und Gürhan, die bekennende Islamisten sind. Auch Frau Özogus steht einem Verein bei (Muslimische Akademie in Deutschland), im Manifest des Vereins heißt es, dass der Verein sich um „Grundfragen der Religion des Islam“ kümmern wolle. Worunter auch die Einführung der Scharia fällt. Scharia, das ist so ähnlich wie bunte Pillen schlucken oder sich den Arm aufritzen, nur dass man Dieben Hände und Füße abschlägt. Und wem das noch immer zu wenig geritze ist, der muss nur Ehebruch begehen, um in den Genuss einer unterhaltsamen, lustigen Steinigung zu kommen. Na, klingt das vielversprechend oder klingt das vielversprechend! Ich bin sicher, es klingt vielversprechend. Vielversprechend klingt auch, dass ich mit jetzt langsam dem Ende nähere. Was hat es nun mit den freundlichen gemeinten Formulierungshilfen auf sich? Da wir gerade vom Islam sprachen, bietet es sich an, unter diesem Kapitel, im Glossar nachzuschlagen. Da wird von einer Islamfeindlichkeit schwadroniert, die jemand begehe, der den Islam, egal welcher Glaubensrichtung ablehne, sowie Muslimen und ihren religiösen Praktiken. Mit der Islamfeindlichkeit einher geht die Islamophobie. Also die krankhafte Abneigung gegen Muslime. Und von da ist es nur ein kleiner Schritt bis hin zum antimuslimischen Rassismus. Wenn ich also, als Atheist, den Islam ablehne – und das tue ich! – dann bin ich schon ein Islamhasser. Und wenn ich öffentlich schreibe, der Islam ist Aberglaube und gehört abgeschafft (was ich hiermit tue!) dann bin ich ein antimuslimischer Rassist. Sehr schön. So wird aus einem Atheisten ein antimuslimischer Rassist. Nebenbei gefragt: ich bin auch gegen das Juden- und Christentum. Ich habe aber nie gehört, dass ein Christ oder ein Jude zu mir gesagt hat, ich würde Christen oder Juden hassen. Eigentlich ungerecht! Die Juden oder Christen müssten mich auch diffamieren und mir den Tod wünschen, so wie es zum Beispiel in muslimischen Ländern wie Saudi-Arabien geschieht, dass Atheisten hingerichtet werden. So gelten seit April 2014 sogenannte Ungläubige und Atheisten in Saudi-Arabien als Terroristen. Liebe Leser, wenn ihr mich fragt, sage ich euch, dass wir solche Zustände in Deutschland nicht zulassen müssen, nur um unsere Toleranz zu beweisen. Wir beweisen eher Toleranz, wenn wir die Scharia verhindern, wenn wir ausländische Terroristen in Deutschland abschieben und ihnen deutsche Terroristen gleich nachschicken. Wenn Islamisten unbedingt Hälse abschneiden wollen, wenn sie unbedingt Hände und Füße abhacken sollen, dann sollen sie bei sich selbst anfangen. Ich habe nicht dagegen, dass ein Moslem, der gestohlen hat, sich die eigene Hand abhackt; ich habe nichts dagegen, dass ein Moslem, der Ehebruch begeht sich selbst zu Tode steinigt. Wenn das der Sinn eures Lebens ist, nur zu, tobt euch zu Tode, meine Erlaubnis habt ihr. Aber andere dazu anstiften, so zu leben, wie ihr es wollt, da spiele ich nicht mit. Ich unterstütze Demos aufgebrachter Bürger, die wegen dem Islam auf die Straße gehen; seien das Hooligans gegen Islamismus, Demo für Alle, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes oder… oder… oder… Geht alle auf die Straße und zeigt euer Gesicht. Und selbst wenn es in Medien heißt, die Hooligans gegen Salafisten seinen von Rechten und Nazis unterwandert, dann geht trotzdem mit ihnen auf die Straße. Wir Bürger müssen uns an gemeinsamen Zielen und Werten orientieren, selbst wenn Rechte oder Nazis mit marschieren. Das Ziel muss im Vordergrund stehen und die Meinung dieser oder jener Personen. Wenn ein Haus brennt, dann fragt man ja einen Feuerwehrmann auch nicht, ob er für oder gegen eine Sprache sei, die geschlechtergerecht ist.

An dieser Stelle lobe ich einmal das Christentum. In der Bibel steht ein schönes Wort, das mir gut ins Ohr geht, es lautet: „An ihren Worten sollt ihr sie erkennen.“ Stellen wir uns vor, in 20/ 30 Jahren hat sich die Sprache der Neuen Medienmacher durchgesetzt. Ich bin davon überzeugt, dass es auch dann noch Menschen geben wird, die lieber selbst denken, als Phrasen zu dreschen, so „korrekt“ diese auch sein mögen. Wodurch werden diese Freigeister auffallen? An ihrer Sprache. Durch die Sprache kann man aussieben, wer zur Gesellschaft gehört und wer nicht. Im Grund tut man das heute auch bereits, wenn man sagt, eine Demo sei unredlich, weil auch Rechte oder Nazis auf ihr seien. Dürfen Rechte oder Nazis keine Meinung haben? Und sind die, die es ihnen verbieten, soviel besser? Ich werde einen großen Haufen Dreck tun und jetzt sagen, was jeder zu tun hat. Ihr alle müsst euren Kopf schon selbst anstrengen. Die Rechten und die Nazis auf der einen Seite und die Linken und die roten Nazis auf der anderen Seite müssen das wohl oder übel auch, wenn sie in unserer Gesellschaft etwas erreichen wollen. Nicht umsonst heißt eine, auf den Philosophen Seneca, zurückgehende Redewendung: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Mit Sprachregellungen alleine erreicht keiner sein Ziel, sei es die Umwälzung der Gesellschaft zum Guten oder Schlechten, oder einfach nur mehr Demokratie für alle. Dazu gehören Kopf und Hand. Insofern kann ich über diese Sprachbreiverderberei nur lachen. Fachleute für Sprache, die meinen, die Realität ließe sich durch andere Worte verändern. Ich glaube nicht an Gott, sollte es aber tatsächlich einen geben dann hockt er irgendwo auf einer Wolke und lacht sich über diese Sprachbreiverderber platt. Ich gönne es ihm. Sieht er doch voraus (oder soll voraussehen), welches Ende diese Entwicklung nehmen wird.

Eines will ich noch ergänzen, damit man sieht, wie zweifelhaft die Neuen Medienmacher sind. Sie verwenden den Ausdruck: Islamophobie. Ein Begriff, der auf Irans Staatsoberhaupt Chomeini zurückgeht und mit dem muslimische Terroristen als Opfer dargestellt werden sollen. Wer sich solcher Begriffe im Namen der Toleranz bedient, zeigt, dass er keine verdient.

Aus diesem Grund sehe ich mich auch nicht als einen Don Quixote, ich sehe mich eher als einen Plauderer, der Zusammenhänge aufzeigt und zu eignen Gedanken anregen will. Damit bin ich vielleicht in der Nähe von Sokrates, der ähnlich vorging, aber so vermessen bin ich nicht. Ich bleibe einfach nur ich.

Ich selbst kann auf die neuen Wörter und Formulierungshilfen gut verzichten. Unsere Sprache mag nicht perfekt sein, aber sie ist allemal besser, als das, was die sogenannten Fachleute sich überlegt haben.

Einen Spruch habe ich noch: Jeder koche seinen eigenen Brei. Wenn aber viele Köche an einem Brei kochen wollen, sollen auch sie allein sich den Magen verderben.

Hier sind die Links:

http://www.cicero.de/salon/geschlechterkorrekte-sprache-bayerischer-rundfunk-aechtet-maennliche-endung/58535

http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2014/11/NdM_Glossar_15_Nov_2014.pdf

2 thoughts on “Über einige Sprachregelungen, die so korrekt sind, dass man mit ihnen jeden freien Gedanken erstickt! (Wolfgang Luley)”

  1. Schön geschrieben. Befaß Dich mal mit den wirklichen Ursachen der Sprachbeschmutzung, wie sie hier stattfindet. Ich sehe darin den Versuch, die natürlichen Sozialstrukturen, insbesondere die Familien, zu zerstören, auf das die entwurzelten Menschen dann staatliche Strukturen für das kleinere Übel halten sollen und führbar werden mögen.

    Es hat gute Gründe, daß in unserer Sprache zB. Berufe meist männliche Namen haben, denn es ist das männliche Element, was nach außen, in die Welt tritt. Ich sehe es als Entehrung alles Weiblichen, auf diese Stufe herunter gezogen zu werden mit so albernen Ausdrucksweisen. Und Männer gibt es ja auch kaum noch, sonst würde so ein Blödsinn keinen Nährboden finden.

    Euer Infolin-ix 😉

    1. In Ihrem Kommentar sehe ich keinen Widerspruch zu meinem Artikel. Auch wenn ich nicht erwähnt habe, dass Menschen, die entwurzelt werden, leichter führbarer durch den Staat werden, liegt dieser Gedanke nahe und ist eine weitere Folge der Sprachausgrenzung. Einen Grund, warum ich das nicht erwähnt habe, liegt darin, dass ich befürchtet habe, man könnte es für eine Verschwörungstheorie halten. Ich werde aber sicher in einem anderen Artikel ausführlicher auf diesen Punkt eingehen.

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