Leitlinie

Der Preussische Anzeiger – ein konservatives Blatt?

Konservativ im Sinne von bewahrend. Wissen Sie, Preußen war das erste Land Europas in dem von einem Gericht festgestellt wurde, dass man Kaiser, König und Staat kritisieren darf, sogar satirisch begleiten darf. Es klagte damals im Übrigen der Preußische Anzeiger, nach dem sich auch unser Blatt benannte. Aber auch konservativ im Sinne der Werte und der Verteidigung dieser Werte. Wer sich mit der deutschen Geschichte auskennt, weiß, dass viel Blut geflossen ist, für das, was wir heute als selbstverständlich bezeichnen, wie zum Beispiel Meinungsfreiheit, Medienfreiheit. Dabei ist dies keine Selbstverständlichkeit; wir müssen uns nur an die DDR- Zeit erinnern, als Medien gleichgeschaltet wurden, als Organisationen gleichgeschaltet wurden und erleben heute das gleiche. Ob in der Medienbranche oder bei Gewerkschaften, man will wieder zur Gleichschaltung. Dabei steht eine konservative Einstellung auch Neuem gegenüber aufgeschlossen dar; doch ohne einen Rückhalt, sei es geschichtlich oder menschlich, funktioniert das Neue nicht. So gesehen sind wir ein konservatives Blatt, das auf die traditionellen Werte und Errungenschaften aufbaut. Um das vielgelobte Zitat von der Asche und dem Feuer zu verwenden: wir geben jedoch das Feuer weiter, halten in der Asche so manche Glut, doch kalte Asche heben wir nicht auf.

Das meinte der Herausgeber Hagen Ernst einst im Gespräch mit Wolfgang Luley. Und doch ist der Preussische Anzeiger (PA) mehr als „nur konservativ“. Er begleitet die Politik stets kritisch, appelliert an Recht und Moral und unterstützt demokratische Bemühungen, die unser Land nach vorn bringen. Hierbei steht ebenso Jörn Gronemann für das Volk auf der Straße ein und zeigt sich gemeinsam mit den weiteren Autoren des PA als ein Sprachrohr dessen.

Wir vergessen, durch die Wirren auf der Welt, zu oft den Blick auf unsere Heimat und Herkunft. Deshalb berichtet und kommentiert der Preussische Anzeiger aus deutscher Sicht und mit Blick auf Deutschlands Zukunft. Der PA ist deshalb mehr als „nur konservativ“: er ist patriotisch und heimattreu, zukunftsgerichtet und geschichtsbewusst, kritisch und sachlich. Er kämpft für Meinungsfreiheit, Menschlichkeit und Grundrechte. Er versteht sich als politisch und wirtschaftlich unabhängiges Magazin, Internetseite und App – eben ein

Volks.Magazin – vom Volk, durch das Volk, für das Volk!

Unsere Autoren und Gastschreiber können ohne aufgesetzten Maulkorb ihre Sicht der Dinge darlegen, wie auch die Leser. Parteipolitik und die Schubladen „rechts“ wie „links“ sind uns egal. Denn Meinungsfreiheit bedeutet  ein Stück Ungehorsam, ein bisschen mehr an Unabhängigkeit und den festen Willen für seine Meinung, seine Überzeugung zu streiten. Jedoch immer auch mit der Freiheit andere Meinungen zuzulassen.

Frei nach Voltair: Der Preussische Anzeiger muss nicht Ihre Meinung vertreten, aber er kämpft dafür, dass Sie ihre Meinung vertreten dürfen!

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