Liebe Holocaust-Opfer,

Briefe von Luley , , , , , , , , , , , , , ,

es ist schrecklich, wenn man verhöhnt wird. Noch dazu von Katholiken, die sich als falsche Juden ausgeben, um behaupten zu können, sie seien im KZ gewesen und wüssten, was Leid ist.

Dieser Tage entdeckte der Leiter des Stadtarchivs Recklinghausen, Matthias Kordes, den Betrug der Künstlerin Rosemarie Koczy (1939 bis 2007), anlässlich einer Ausstellung in Recklinghausen. Koczy hatte Anfang der 90er-Jahre behauptet, Jüdin und Gefangene im KZ Traunstein gewesen zu sein, des Außenlagers des KZs Dachau.

Alles falsch! Rosemarie Koczy war eine Katholikin und soll, wie Medien berichten, eine „schwierige Kindheit“ gehabt haben.

Toll, demnach sind alle, die unter strengen Eltern gelitten haben oder leiden, Juden!

Schon die Studenten der 68er-Revolte hatten sich als „Juden“ bezeichnet, weil sie von der Polizei mit Wasserwerfern und Schlagstöcken drangsaliert worden sind.

Berüchtigt ist auch die Bezeichnung von Legebatterien als „KZs“ durch Tierschützer.

Ganz zu schweigen von Abtreibungsgegnern, die Abtreibungen „Holocaust“ nennen.

Für Nazis war die Bezeichnung JUDE nur ein anderes Wort für: Untermensch und Krimineller. Heute gilt DER JUDE als Symbol für Leid und Qual schlechthin.

Für echte Juden, die wirklich unter Nazis gelitten haben, scheint sich niemand zu interessieren?

Klar, man lädt Überlebende des Holocausts ein, etwa zu Gedenkveranstaltungen. Da dürfen sie dann ihre Geschichte erzählen. Ist die Veranstaltung aber zu Ende, sollen sie doch bitte wieder ihre Klappe halten und sich fort schleichen.

Für Juden ist kein Platz. Den brauchen die selbsternannten Juden, damit sie ungestört ihre Opferrolle ausleben können.

Tut mir leid, aber das ist nur eine andere Art der Selbstbefriedigung.

Euer

Wolfgang Luley

 

https:// www.welt.de/regionales/nrw/article170442835/Kuenstlerin-taeuschte-ihre-KZ-Vergangenheit-nur-vor.html

 

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