Pro EU in Lüneburg

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Der öffentliche Nahverkehr im Landkreis Lüneburg hat Sonntags wenig zu bieten. Oft nur ein oder zwei Busse verkehren vom Lande her in die Hanse- und Kreisstadt. Da helfen weder verkaufsoffene Sonntage, Märkte oder gar Feiertage. So ist man vom Dorf kommend von der gepriesenen Metropolregion Hamburg weit weg. Dennoch dürfte diesen Sonntag ein Busstau zu vermelden sein. Denn der Marktplatz wird zur politischen Bühne.

Gejubelt wird für den Untergang der Nationalstaaten und für die Einheitsregierung aus Brüssel: Pro EU heisst das Zauberwort, für das Vereine, Gewerkschaften, Parteien, Stiftungen die Taschen aufmachen. Für die tausenden Mietschuldner, Strom- und Heizungslosen wird jedoch nicht einmal ein Taschentuch gesponsert. Schliesslich würde ja jeder EU-Bürger vom Wahn des Imperialismus, der Globalisierung und Meinungseinschränkung, profitieren ….

Irgendwie ist es dann schon etwas ironisch, wenn der “Pulse of Europe” mit blauen (AfD/FPÖ-ähnlichem Blau) Fahnen und Luftballons sich selbst feiert … und gleichzeitig sich so mancher Roter, nach Bundestagswahl und Klatsche trotz Sieg in Niedersachsen, – Achtung Wortwitz – die Puls-Adern in Europa aufschneiden will. Schliesslich war SPD-Schulle einst König von Europa und kam als Millionär und Freundesförderer zurück in das rückständige bundesdeutsche System.

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