Sachsen: Medialer Hass trägt Früchte

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Nun haben sie es geschafft, die Medien aus Helldeutschland, dem Sonnenland. Der Catering-Betreiber Andreas Hagemeyer will nicht nach Dunkeldeutschland, nach Sachsen.

Schliesslich habe er Angst um seine Mitarbeiter. Diese kämen unter anderem aus Kambodscha, Kenia und Kamerun. Und jenen könne man Sachsen nicht antun. Dabei geht es eigentlich um ein “Street Food Markt” in Plauen. Also ein Markt in dem sich Imbisswagen aneinander reihen und um kaukräftige nimmersatte Kunden buhlen.

 Bevor er sich mit seinem Catering-Unternehmen selbstständig machte, arbeitete er als Fotoreporter, dokumentierte unter anderem für den “Spiegel” NPD-Pateitage und rechte Demonstrationen. Das Bild, was sich dem Unternehmer bietet, stammt also nicht nur von den zahlreichen Medienbeiträgen, in denen sich die Sachsen nicht gerade im besten Licht präsentieren.

Auch das Wahlergebnis hat Hagemeyer schockiert. Auch in Köln gäbe es Ausländerfeindlichkeit, doch in Sachsen würden Passanten nicht eingreifen, wenn Bürger ihre rechte Gesinnung zum Teil mit Gewalt kundtun.

berichtet Tag24, mit Bezug auf die Freie Presse.

Street-Food habe “gar nichts in Sachsen zu suchen. Wir stehen auch nicht dafür zur Verfügung, dass Sachsen sich als weltoffen darstellt, während rundrum ständig Asylunterkünfte unter dem Beifall der Nachbarn abgefackelt werden. Ein Boykott dieser Regionen ist sicher das probatere Mittel, um Missstände zu bekämpfen”, stellt er der Freien Presse gegenüber klar.

Positiver Rassismus, positive Vorurteile könnte man jene Einstellung nennen. Aber solange Deutsche Deutsche bekämpfen, ist im Rest von Deutschland ja alles in Ordnung, neudeutsch: alles bunt.

Vielleicht sollten sich die Sachsen überlegen, welche Produkte und Dienstleistungen sich in den nächsten Monaten aus dem “bunten Land” in die Heimat holt. Es bleibt zu hoffen, dass auch der letzte “Dunkeldeutsche” nun anfängt nachzudenken. Und nicht nur der, sondern auch andere Regionen, die Hagemeyers Betrieb einladen wollten.

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