“IZ-AN” “HEI-L” 28

Deutschland, Geschichte, Nord, West , , , , ,

Weil man keine Probleme in Schleswig-Holstein hat, kann man sich nun um wichtige Dinge kümmern. Altersrente, Pflege von Kranken, Kinderarmut, HartzIV, kaputte Strassen und Brücken, Obdachlosigkeit, Schulausfälle, … alles Themen von gestern; die die Jamaika-Regierung in Kiel noch nicht angegangen ist; aber sowieso nur Wahlkampf waren. Nun also das Wichtige:

Der SPD-Abgeordnete Tobias von Pein sieht vor Nazi-Codes beinahe gar nichts mehr und bekommt Unterstützung. Von Links und grün. Und das, obwohl Fahrzeugkennzeichen, wie “IZ-AN” (Kreis Steinburg) oder “HEI-L” (Dithmarschen), nicht ausgegeben werden. Denn IZ-AN könnte man als NA-ZI lesen und Heil verbindet man eben nicht mehr mit Waidmanns Heil…

Doch von Pein will noch mehr untersagen: keine Doppelacht “88” mehr, keine “28”. Für den SPD-Politiker sind das Zahlencodes für HH (Heil Hitler) oder BH (Blood and Honour  / Blut und Ehre) und mit seiner Eingabe will er ein Zeichen gegen den Rechtsextremismus setzen. Abgesehen davon, ob wirklich Rechtsextreme sich genau diese Buchstaben und Zahlenkombinationen wünschen würden, steht noch in Frage, was von Pein mit den Wochenendfahrern und Urlaubern machen will. Jeder Hamburger hat schliesslich HH als Kennzeichen am Auto.

Bei diesem Aspekt ist eine Diskussion wichtig – erkennt man sofort. Viel wichtiger als Altersrente, Pflege von Kranken, Kinderarmut, HartzIV, kaputte Strassen und Brücken, Obdachlosigkeit, Schulausfälle, …

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