linksunten.indymedia ist verboten … na und?

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Vorweg: Verbote, besonders im Internet, sind wenig sinnvoll. Bereits Zensursula versuchte dies – und holte sich eine blutige Nase. Weder Kinderporno noch IS-Propaganda lassen sich verbieten. Und die linksextreme Seite sowieso nicht. Dies hat Gründe:

Zum einen, weil die Linksextremisten in Deutschland unterstützt werden: Ob Gewerkschaften, Parteien – wie SPD, Grüne und Linke, oder über Steuerquersubventionierungen, via Vereinsförderungen, jeder zahlt für diese Subjekte der Gesellschaft, die zerstören wollen – und dabei die Vorbilder (Marx, Lenin, Trotzki, Stalin, Mao) längst vergessen haben. Es geht um etwas anderes: Andersdenkende mundtot machen. Etwas, das der Regierung gut in ihre Arbeit spielt – und der imperialistischen Wirtschaft in den Goldsack.

Zum anderen, weil der Linksextremismus international von Wirtschaft und Privatiers bezahlt wird.

Im Gegensatz zur USA ist in der BRD die sogenannte Antifa – die einen linken internationalen Faschismus aufbauen will – nicht als Terrororganisation eingestuft. Eben weil die Unterstützer aus Politik und Wirtschaft kommen un jedes Gewerkschaftsmitglied für die Jungs und Mädels der Antifa einige Euros gibt.

Wer dennoch etwas digital verbieten will, blamiert sich in Sekunden. Selbst gesperrte Seiten können schnell umgangen werden. Dafür muss es kein IT-Genie sein. Indymedia.org ist international – und wer den Schweizer Eingang nimmt, findet schnell den Weg nach “Germany” – und ist so auf “linksunten” und deren Gewaltphantasien gegenüber Polizei und Andersdenkende. Er kann weiterhin nachlesen, wie man die Bahn stört oder sich Bauanleitungen für Molotowcocktails herunterladen.

Solange das Innenministerium nicht anfängt den Sumpf der roten Streiter trockenzulegen, solange müssen Kritiker und Denker weiterhin damit rechnen, dass man ihre Namen, Adresse, ihre Fotos und Fotos ihrer Kinder linksunten findet. Und solange war das heutige Verbot nur eine schlechte PR – die aber für BILD- und WELT-, FOCUS- und SPIEGEL-Leser reichen wird.

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