6000 Gäste beim “Rechtsrock” und kein Krawall

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Eine verschlafene Gemeinde in Thüringen bekam es mit der Angst zu tun. Medien überhäuften sich mit Zahlen und Fastfakten: Über 5000 Neonazis, Reichsbürger und Ultrarechte würden erwartet. Aus der Bundesrepublik und dem europäischen Ausland. Beinahe Panik, zu dem sonstigem Leben, im Örtchen machte sich breit – nach den Bildern aus Hamburg kaum ein Wunder:

Häuser wurden verbarrikadiert, Autos in Garagen verschoben. Man hoffte auf die über 1000 Polizisten, die Leib und Leben, Autos und Häuser schützen sollten. Man hoffte auf die “parlamentarischen Beobachter” der Volksvertreter des Bundestages. Und dann … blieb alles ruhig.

Die Tankstellen im Umland machten den Umsatz ihres Lebens, Einwohner wurden in nette Gespräche verwickelt und die Polizei hatte einen weitgehend ruhigen Dienst. Obwohl jeder Konzertbesucher mehrfach kontrolliert wurde. Allein beim Einlass wurde jeder Besucher kontrolliert, viele Besucher wurden registriert. Bei anderen Konzerten hätte diese “Racist Raster” für Empörung gesorgt. Am Samstag jedoch liessen sich die, von den Medien als Nazis ausgemachten, Musikliebhaber nicht davon stören.

Laut war demnach nur die Musik, die nicht jedem gefallen muss. Doch im Gegensatz zur antikapitalistischen, antifaschistischen, anarchischen, anarchistischen Gewaltorgie von Hamburg, gab es keine brenndenen Barrikaden, keine brennenden Autos. Nur 43 mutmaßliche Straftaten wurden festgestellt. Darunter auch jene vor dem Konzertgelände, als die “Gegendemonstrationen” von Kirche, Gewerkschaften und Staat sowie von der sich selbst nennenden Antifa aufzogen. Darunter auch Verstöße gegen das Waffengesetz und Beleidigungen. „Während des gesamten Polizeieinsatzes wurden drei Personen in Gewahrsam genommen und die Identität von 440 Personen festgestellt“, teilte die Landespolizeidirektion mit und trennte dabei nicht die Zahlen zwischen den unterschiedlichen Gruppierungen.

Bereits in der Nacht konnten so die gut 1000 Einwohner des Ortes Themar wieder beruhigt schlafen und Musikliebhaber hatten guten Klang im Ohr und ein wenig Bier im Bauch.

Keine Bilder für Bild und Co. – und ein großes Plus für die Veranstalter. Unter dem Motto “Rock gegen Links” kann so Maas beruhigt auf die Musiker des Samstages zurückgreifen: Die Musiker von Stahlgewitter, Blutzeugen oder Treueorden.

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