Tauber (CDU): Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs

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Die egierungspartei CDU hat ihr Wahlprogramm vorgestellt. Scheinbar unter dem Motto: “Wir haben nichts neues” erklärte Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Merkel mit dem Parteichef der CSU Seehofer, was man alles in den nächsten 4 bis 10 Jahren machen könne. Und was man hätte längst durchsetzen können.

Dabei findet sich ein Sammelsurium, das sich kaum von der SPD unterscheidet. Teilweise wurde von den Grünen und der FDP abgeschrieben: Ein bisschen Steuern sparen, ein bisschen Familien helfen, Kindergelderhöhung und Erlass der Grunderwerbssteuer. Vor allem jedoch möchte man “Vollbeschäftigung” durchsetzen, also eine Arbeitslosenstatistik unter 3%. Das wird die Arbeitsamtstatistiker freuen, dürfen sie also ab 2017 die Zahlen noch mehr schönen und rechnerisch verbessern.

Peter Tauber setzte sich jedoch zeitgleich ins Fettnäpfchen:

 

Denn Vollbeschäftigung in Deutschland heisst weiterhin den Billiglohnsektor zu stärken, was den studierten Historiker Tauber wohl fremd vorkommt.

Ob jedoch diese Empörungen via Twitter ausreichen, um die CDU-Verantwortlichen aus ihrem Himmel zu holen? Man darf es bezweifeln, denn Tauber sieht Fakten:

wird jedoch die Zukunft nicht verstehen, in der eine Vollbeschäftigung sinnlos ist, da weiterhin Arbeiten automatisiert werden; Arbeitsplätze, wie in der Kohleförderung, wegfallen und nur wenige neue Arbeitsplätze nachwachsen. Aber das ist für Merkel #Neuland.

Eine wirkliche Aussicht auf eine sichere Zukunft zeigt das Wahlprogramm nicht. Man macht weiter wie bisher, realitätsfremd und realitätsfern. Hier und dort einpaar Wahlgeschenke, die der Wähler selbst zahlt, während im Hintergrund Deutschland abgeschafft wird.

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