Ohne Moos nix los!


Spiegel sieht in Indymedia/Linksunten einen Partner für Journalisten

Das Magazin „Der Spiegel“ war schon immer ein linkes, manchmal links-liberales, Blatt. Politisch und wirtschaftlich. Da verwundert es dem Leser dann schon, wenn plötzlich eine Kolumne die „Identitäre Bewegung“ lobt. Immerhin sind das Rechte und fordern ein demokratisches Land. Damit aber nun der Leser nicht zu sehr geschockt ist, haben sich die Autoren des UniSPIEGEL 3/2017 etwas überlegt. Letztendlich durfte Raphael Thelen  linke Hetze, Propaganda und menschen-verachtendes Tun als Mehrwert der Gesellschaft beschreiben.

„Die Nazijäger“ nennt er sein Pamphlet gegen die Demokratie und beschreibt, wie Feinde der Demokratie von Veranstaltungen, teilweise als Journalist getarnt, Fotos machen, Leute hinterher- und ausspionieren. Fotos von bösen Rechten, natürlich. Und wie diese Fotos ins Internet gestellt werden, damit sich andere „Journalisten“ davon bedienen können. Und nutzen die „Journalisten“ diese Fotos und Angaben, wie Wohnort und Arbeitgeber, nicht; dann nehmen die Zulieferer der Seite dies auch selbst in die Hand.

Bald hatten sie 13 Personen namentlich identifiziert, die zum harten Kern der Gruppe gehören. Sie entschieden, die Informationen im Internet zu veröffentlichen. Sie wussten, dass sie Persönlichkeitsrechte verletzten und eine Straftat begingen. Doch sie glauben, dass damit auch Schlimmes verhindert würde. Laut Zahlen der Amadeu Antonio Stiftung starben in Deutschland zwischen 1990 und 2015 mindestens 179 Menschen durch rechte Gewalt. […] Im November 2016 publizierten sie auf Indymedia.org auf 54 Seiten Namen, Fotos und Wohnadressen; diese Infos gingen auch an die Arbeitgeber der Verdächtigen. […] Mindestens einer der Geouteten verlor seinen Job, andere zogen aus Chemnitz weg.

formuliert Thelen – und ein wenig Schadenfreude klingt da mit.

Beinahe wie eine Laola-Welle wird das denunzieren der Anderdenkenden beschrieben. Auch die Auswirkungen, wenn die Meldung an den Arbeitgeber geht, wird ausführlich behandelt. Und so klingt ein wenig Traurigkeit in den Zeilen mit, wenn die wirtschaftliche Grundlage des Demokraten nicht genommen werden kann.

Vielleicht ist es aber auch das was aufwachen lässt: nicht nur linke Journalisten bedienen sich linksextremer Quellen. So baut sogar der Verfassungsschutz auf das Denunziantentum der Antifa:

Die Outings helfen aber nicht nur bei der Aufklärung von Straftaten, sondern könnten auch der Prävention dienen, behauptet der Verfassungsschutz Bayern. Es gebe sogar Fälle, in denen sich Rechtsextreme nach einem Outing durch die Antifa an die Behörden gewandt und an Aussteigerprogrammen teilgenommen hätten.

Da kommt einem sogar die ARD-Aktion „Sag’s mir ins Gesicht“ nicht mehr mit.

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