Merkel erkennt: “Die USA sind kein verlässlicher Partner”

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Die Einsicht kommt spät: “Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr” sagte Bundeskanzlerin Merkel beim Bierzeltauftritt in Bayern. Das “mehr” hätte sie streichen können, denn die USA war noch nie ein “verlässlicher Partner”.

Dabei kann man sich Freunde aussuchen, möchte man meinen. Jedoch nicht, wenn man vom “Freund” abhängig ist. Denn längst hätten es die US-Amerikaner den Russen gleichtun können: Das Militär aus Deutschland kommandieren. Oder sich an Verträge halten können: Keine NATO-Ausweitung gen Osten.

Stattdessen hat sich Deutschland einmal mehr zum Spielball für Fremdmächte entwickelt. Und nun fordert die USA auch noch. Übrigens das, was ihr zusteht. Höhere Rüstungsausgaben für die NATO zum Beispiel. Eine Forderung, die die BRD-Politiker immer wieder zustimmten und unterschrieben. Aber die USA fordert noch mehr. Unter Trump ist die Rede von Frieden inklusive einer Annäherung an Russland, die Rede von geschlossenen Grenzen, von nationalen Entscheidungen – und das ist für Merkel zuviel. Denn plötzlich stehen auch noch ihre Lieblingsthemen im Visier Amerikas: Export und Klimaschutz.

Da etwa 3% der Klimaerwärmung vom Menschen ausgeht, es zu jeder Zeit wärmere und kältere Phasen auf der Erde gab, könnte man Trumps Zurückhaltung verstehen. Doch Merkels Wirtschaftsgünstlinge haben soviel in die Klimalüge investiert, dass Milliarden Euros nun auf dem Spiel stehen. Ebenso sieht es bei der Asylindustrie aus … Und nun kommt ein Mann daher, für den es heisst:

Erst mein Volk, erst mein Land – dann irgendwann ihr. Kurz: America first.

Kein Wunder, das Merkel an US-Amerika zweifelt. Da war auch Obamas Motivation nur ein kleiner Lichtstrahl. Denn plötzlich muss sich Deutschland selbst um Deutschland kümmern. Etwas, das die Regierenden der BRD noch nie taten. Doch die Politelite sieht daraus keine Chance. So wird sich wieder an Frankreich geschmissen, in der Hoffnung, das alles gut werde. Irgendwie. Zumindest für die imperialistisch ausgerichtete Wirtschaft. Dabei war gerade Frankreich noch nie ein Freund Deutschlands, erst recht nicht, wenn Deutschland seine Fähigkeiten erkannte.

Doch um die Bevölkerung im Zaum zu halten, gibt es böse Nachrichten über Trump. Da macht ein Übersetzungsfehler schon Sinn. Die Deutschen seien böse, sehr böse – soll Trump laut Medienberichten gesagt haben. Selbst ein nicht-englich-könner verstand aber Trumps Aussage: Er sagte bad. Bad bedeutet schlecht. Und dies war im Zusammenhang mit der Exportpolitik der deutschen Wirtschaft  ausgesprochen worden. Im Gegensatz dazu schweigen die Medien über Trumps Erfolge im Heimatland: Millionen illegale Zuwanderer werden derzeit abgeschoben, der Arbeitsmarkt daher jeden Tag wieder näher an die vorherrschenden Gesetze gebracht. Lohndumping wird immer schwieriger und Amerikaner finden schneller Jobs. Die Drogenmafia wird derzeit erfolgreich bekämpft und das soziale Netz für US-Amerikaner ausgebaut. Da staunt sogar so mancher Demokrat. Wenn nun Trump noch mit den erhöhten NATO-Einnahmen Erfolg hat, könnte der Jubel in Amerika bis nach Europa zu hören sein. Aber dann ist Merkel wirklich am Boden zerstört. Kein “Deutschland Zuerst” wäre machbar, weil Altverträge erfüllt werden müssen.

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