Ohne Moos nix los!


Zukunft Europas? Schaut auf die Philippinen

Ein Leser des Preussischen Anzeigers meinte zu mir: „Der Satz „…in einem Land in dem Mehrheitlich Christen leben….“ sollte zu denken geben.“  Zeitgleich gab er mir einen Artikel vom Farang zu lesen:

Auf der Ladefläche ist kaum noch Platz. Mehr als ein Dutzend Leute haben sich hinten auf den Transporter gezwängt, vor allem Frauen und Kinder. Eine junge Mutter hat ihr Baby auf dem Schoß. Alle wollen sie raus aus Marawi, einer Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen. Einer Stadt, die seit Tagen von islamistischen Rebellen terrorisiert wird. Der Präsident des Inselstaates, Rodrigo Duterte, hat deshalb sogar das Kriegsrecht ausgerufen.

Wie das Dutzend Leute auf der Ladefläche sind Tausende auf der Flucht. Auf der Straße in die nächstgrößere Stadt hat sich ein langer Stau gebildet. Es sind Bilder, wie man sie aus anderen Krisengebieten kennt, wo Islamisten das Sagen haben. Aber nicht von den Philippinen, Asiens einzigem Land mit mehrheitlich christlicher Bevölkerung. Vize-Gouverneur Mamintal Adiong spricht von einem «Massen-Exodus».

Für die Panik gibt es durchaus Grund. In Marawi spielen sich schlimme Szenen ab. Etwa 100 bewaffnete Rebellen brannten Häuser nieder, darunter zwei Schulen und eine Kirche. Dort nahmen sie den Pfarrer und mehrere Kirchgänger als Geiseln. Der örtliche Polizeichef wurde enthauptet. Dann zogen die Islamisten mit Fahnen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) durch die Straßen. Wie die aktuelle Lage ist, lässt sich nur vermuten.

Auslöser der Krise war der Versuch von Regierungstruppen, ein prominentes Mitglied der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf festzunehmen, die mehrmals auch schon Deutsche entführt hat: Isnilon Hapilton, einen der meistgesuchten Terroristen der Welt, der sich in Marawi versteckt halten soll. Der Name des 51-Jährigen steht auch auf der Fahndungsliste des FBI. Auf seine Ergreifung sind bis zu fünf Millionen US-Dollar Belohnung ausgesetzt.

Dem gegenüber stehen Aussagen, wonach der IS dort nicht auftrete – wohl aber islamistische Terrorgruppen. Wie im Westen, also in Europa und Amerika üblich, wird um Definitionen, um Namen gestritten – und nicht gehandelt. Es wurde nicht in Berlin, nicht in Würzburg, nicht in Köln gehandelt, sondern jene „Einzelfälle“ mit viel Schminke und leeren Worthülsen übertünscht. Ähnliches passierte in Brüssel, in London – und passiert in Manchester. Kein Land, keine Regierung tritt auf und sagt es reicht. Bundespräsident, Bundeskanzlerin, Bundesaussenminister der BRD zeigten sich „erschüttert“ und waren in Gedanken in Manchester. Einzig Trump meinte was gesagt werden muss: Es reicht, es seien Verlierer, Loser gegen die man – auch militärisch – vorgehen sollte. Denn der „Westen“ ist bereits im Krieg. Im Krieg gegen den IS, den ISlam, den Terror. Nur ist der Westen nicht fähig und nicht willens diesen Krieg zu führen.

Der Blick zur südphilippinischen Stadt Marawi sollte uns aber die Augen öffnen:…in einem Land in dem Mehrheitlich Christen leben….“ schlägt der ISlam zu. Er bietet Terror, er tötet. Auch Frauen und Kinder. Und Alte. Doch der Westen erschaudert. Er sieht die Philippinen auf den Weg in eine Diktatur, nach Ferdinand Marcos (1917-1989). Immerhin hat nutzt der Präsident Duterte derzeit das Kriegsrecht. Diese Angst, es könnte eine neue harte Hand kommen, kann berechtigt sein. Doch wie soll ein Präsident der zu seinem Volk steht, der sich um sein Volk kümmern will, reagieren?

Wie Merkel, wie Steinmeier? Sich erschüttert zeigen? Wie Gabriel? Mit den Gedanken sich entziehen? Während sich die Bundesregierung in medialer Trauer zusammenrauft, werden Bomben gebastelt: In Berlin, in Hamburg, in München, in Würzburg … in Deutschland. Bomben deren Teile in den nächsten Opfern stecken bleiben: In Kinder, in Frauen, in Rentner, in Arbeiter, in Menschen. Und dann? Dann zeigt man sich wieder erschüttert, während Duterte auf westliche Hilfe hofft, um die Frontlinien zu klären und sein Volk zu schützen.

Doch er wird vergeblich hoffen und so wird in 3 oder 5 Jahren irgendeine Zeitung schreiben:

Auf der Ladefläche ist kaum noch Platz. Mehr als ein Dutzend Leute haben sich hinten auf den Transporter gezwängt, vor allem Frauen und Kinder. Eine junge Mutter hat ihr Baby auf dem Schoß. Alle wollen sie raus aus Braunschweig, einer Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern, der zweitgrößten Ivon Niedersachsen.  Einer Stadt, die seit Tagen von islamistischen Rebellen terrorisiert wird. Der Ministerpräsident hat deshalb sogar die Kirchen schliessen lassen.

Wie das Dutzend Leute auf der Ladefläche sind Tausende auf der Flucht. Auf der Straße in die nächstgrößere Stadt hat sich ein langer Stau gebildet. Es sind Bilder, wie man sie aus anderen Krisengebieten kennt, wo Islamisten das Sagen haben. Aber nicht aus Deutschland, aus Europa, einem Kontinent mit mehrheitlich christlicher Bevölkerung. Der Innenminister des Landes spricht von einem «Massen-Exodus».

Für die Panik gibt es durchaus Grund. In Braunschweig spielen sich schlimme Szenen ab. Etwa 100 bewaffnete Rebellen brannten Häuser nieder, darunter zwei Schulen und eine Kirche. Dort nahmen sie den Pfarrer und mehrere Kirchgänger als Geiseln. Der örtliche Polizeichef wurde enthauptet. Dann zogen die Islamisten mit Fahnen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) durch die Straßen. Wie die aktuelle Lage ist, lässt sich nur vermuten.

Auslöser der Krise war der Versuch von Regierungstruppen, ein prominentes Mitglied der  regionalen islamistischen Terrorgruppe  festzunehmen, die mehrmals Deutsche entführt hat: einen der meist gesuchtesten Terroristen der Welt, der sich in Braunschweig versteckt halten soll. Der Name des 51-Jährigen steht auch auf der Fahndungsliste des FBI. Auf seine Ergreifung sind bis zu fünf Millionen US-Dollar Belohnung ausgesetzt, seitdem die Bundesregierung seine religiöse Truppe nicht mehr finanziert.

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