Diskussion: Ist der PA noch wichtig genug?

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Gerade jetzt, in der Zeit, in der die nächste Heftausgabe des Preussischen Anzeiger geschrieben und designet wird, entsteht eine alte, immer wiederkehrende Diskussion: Ist er noch nötig? Und wen soll man am besten fragen? Genau – den Leser!

Auch in der Redaktion wird häufig diskutiert. In Zeiten des Internets, dem Betreten des Neulandes – sind da Drucksachen nicht von gestern? Und wie aktuell kann ein Magazin, wie das des PAs denn noch sein?

Hierzu einige Überlegungen. Da die Bundesregierung immer mehr den Gedankenaustausch im Internet einschränkt, wird auch dieser Blog, dank Leistungsschutzrecht (LSR) und dem neuen Netzdurchleitungsgesetz (NetzDG), irgendwann sein gerichtliches Ende finden. Denn immerhin schreiben hier Menschen mit unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Hintergründen unzensiert ihre Meinung. Was passiert also, wenn Maas das Maß verliert? Was, wenn die BRD nicht nur auf chinesischen Fußspuren wandelt, sondern uns die Freiheit von Nordkorea verabreicht.

Die Gesetze scheinen kaum jemanden zu interessieren – sonst wäre man längst auf der Strasse unterwegs.

Sollte der deutsche Internetzugang von Kim Jong-un, statt von Leuten wie Anetta Kahane, gesteuert werden, macht es zwar nicht viel Unterschied; aber die Show um die Demokratie würde verblassen. Deshalb gibt es derzeit noch eine Art der Pressefreiheit, die die Meinungsfreiheit im Glauben von SPD bis Grüne, von FDP und CDU ersetzt.

Genau für diesen Pfad, der scheinbaren demokratischen Grundpfeiler, benötigen wir den Preussischen Anzeiger – auch und gerade als Druckerzeugnis. Denn jedes Heft kann – trotz NetzDG und ähnlichen freiheitsbeschränkenden Gesetzen, die die Meinungsfindung und Meinungsbildung erschweren – weitergereicht werden. Es dient der Aufklärung, dem Blick über den Tellerrand, als Diskussionsgrundlage, als Teil des Netzwerkes der Andersdenken, der Mitdenkenden, der Aufrechten, der Vaterlandsfreunde. Und ich kenne eigentlich nur mehr zwei Ausnahmen in der deutschen Presselandschaft, die den wirtschaftlich und politisch unabhängigen Weg einschlugen. Beide sind nicht im Kiosk erhältlich, sondern leben von der Empfehlung, der Mund-zu-Mund-Propaganda. Und eines der zwei Druckschriften ist der Preussische Anzeiger.

Jedoch wird damit obige Frage nicht beantwortet: Ist der PA noch wichtig genug? Bezogen auf den Aufwand, die Kosten und nicht zuletzt des Bezuges? Konkreter: Würde Ihnen der Preussische Anzeiger fehlen? Nun sind Sie gefragt!

Würde Ihnen der Preussische Anzeiger fehlen?

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