Wenn der Dieb achtmal kommt

Deutschland, Nord, Ost, Süd, West , , , , , , ,

Diesen Krimi hätte kein Autor besser schreiben können. Denn diese Geschichte ist real, wahr und beileibe nicht einmalig. Aber lesen Sie selbst:

Ein in Deutschland lebender Mann hat sich darauf spezialisiert in einer Stadt des Nordens regelmässig auf Pirsch zu gehen. Statt Arbeit suchte er Parfümerieprodukte und nahm diese in einem Warenhaus mit. Manchmal funktionierte seine Geschäftsidee, manchmal eher nicht. So wurde er in dem bekannten Warenhaus bereits 5 Mal in diesem Jahr erwischt, es hagelte demzufolge 5 Anzeigen und Hausverweise.

In den umliegenden Geschäften ist der “geschäftige” Mann ebenso bekannt – und berüchtigt. Dann kam der 16. Mai – und wieder wurde der Täter erwischt. Gleichsam uneinsichtig, wollte er am 17. Mai seine Chancen am Morgen ausloten – Die Polizei berichtet:

Mit einem uneinsichtigen Ladendieb hatte es die Polizei im Verlauf des 16. und des 17.05.17 zu tun. Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene 23 Jahre alte Lüneburger hatte bereits am 16.05.17 in einem Warenhaus in der Große Bäckerstraße zugegriffen und verschiedene Gegenstände geklaut. In den Morgenstunden des 17.05.17 versuchte der Lüneburger abermals sein Glück und steckte gegen 09:30 Uhr Parfum aus einer Auslage ein. Ein Detektiv ertappte den Dieb dabei. In der Folge versuchte der 23-Jährigen den Detektive zu schlagen und beleidigte den Angestellten, so dass es zu einer Rangelei kam, bei der der Täter stürzte und sich an der Nase verletzte.

Während der Detektiv und ein Mitarbeiter den Mann am Boden hielten, kam die Polizei auf 8 Füssen daher und legten Handfesseln an. Dennoch schrie der Dieb weiter “Du Hurensohn, morgen komm ich mit Messer und steche Euch ab, du Hurensohn”

Die Polizei nahm den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Gegen ihn wurden verschiedene Strafanzeigen wegen räuberischen Diebstahls, Diebstahls, Hausfriedensbruch, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Einige Angestellten des Kaufhauses war  der Schrecken in die Knochen gefahren. Zumal ihnen nur wenige Stunden nach der Tat berichtet wurde, dass der Richter die Fälle als nicht so schlimm ansehe. Trotz mehrfachen Diebstahl (versuchs) und Morddrohungen kam der Mann nach einigen Stunden wieder frei – und wurde prompt im Nachbarladen erwischt.

Da wurde die Frage, bei weitem nicht nur bei den Mitarbeitern laut, was in Deutschland noch Recht wäre und wie Staatsanwaltschaft und Richter die Bevölkerung schützen wollen. Polizisten schütteln verzweifelt mit dem Kopf. Doch sie kennen diese Praxis: Festnahme, Haftrichter und freigelassen. Immerhin wiegen für die Gerichte “schwere Kindheit”, “Migrationshintergrund” und ähnliche “Hintergründe” schwerer als die Angst der Bevölkerung, als Gewalttaten und Bedrohungen bis zum Mord.

Wer nun glaubt, das sind Einzelfälle frage bei einem Geschäft seiner Wahl nach. Sind Diebstähle an der Tagesordnung, werden die Täter erwischt und anschliessend in Gewahrsam genommen? Man mag es kaum glauben, aber kaum ein Verkäufer wird Ihnen noch ehrlich antworten (können). Immer im Verdachtsfall: Er sei Rassist und “rechts”. Schlimmer noch: beinahe jeder Verkäufer hat in seiner Arbeitszeit schon Bedrohungen erlebt, viele bereits einen Faustschlag gespürt. Und viele geben auf. Denn wird der Täter abgeführt steht er dank der neuen Rechtsauslegung; bei der 90 jährige ins Gefängnis gehen müssen, weil sie zwischen 1933 und 1945 ihre Arbeit taten und sich nach damaligem Recht bewegten, bei der GEZ-Verweigerer Tage hinter Gitter verbringen müssen – aber gewaltbereite Täter von heute, die der Wirtschaft, der Gesellschaft und dem Staatswesen schaden; morgen wieder vor einem – und lacht den Steuerzahler aus.

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