Lieber Afd-Stadtrat Eberhard Brett,

Sie müssen – buchstäblich – den Kopf hinhalten für den Hass, den SPD-Mann Ralf Stegner gesät hat.

Im Mai 2016 hatte Stegner auf dem Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben, man müsse das „Personal der Rechtspopulisten attackieren.“

Gewalt gegen die Alternative für Deutschland (AfD) ist gesellschaftlich akzeptiert.

Schon 2015 keimte linksextreme Gewalt gegen die AfD auf, etwa gegen die Europa-Abgeordnete Beatrix von Storch, deren Auto angezündet worden war.

2016 wurde schließlich der rheinland-pfälzische AfD-Politiker Uwe Junge mit Faustschlägen traktiert.

Diese Schandliste zeigt nur einige Beispiele, die sich problemlos verlängern ließe, aber das würde den Umfang des Briefes sprengen.

Nun haben Linksextreme Sie, Herr Brett, angegriffen, als Sie in Stuttgart eine Veranstaltung Ihrer Partei besuchen wollten.

Wo bleibt der Aufschrei gegen Gewalt?

Es gibt keinen. Die Saat des Herrn Stegner geht auf. Das „Personal der Rechtspopulisten“ wird „attackiert“, so wie es der feine Herr von der SPD haben will.

Das politische Klima in Deutschland ist vergiftet. Schlagworte bestimmen Schlagzeilen. Kritisiert man die Bundeskanzlerin Merkel, wegen ihrer Asylpolitik, ist man – schlimmstenfalls – ein Nazi und – bestenfalls – ein Rechtspopulist.

Kann man seine Kritik auch sagen, ohne gleich ein Nazi oder Rechtspopulist zu sein?

Die Antwort lautet: schwer – bis kaum.

Leute, wie Ralf Stegner, dominieren die öffentliche Wahrnehmung auf „rechts“ oder was man dafür hält.

Auf die Frage, warum links besser sein soll, kommt niemand. Warum?

Die Botschaft von Links ist so zu verstehen: Gewalt, gegen links, ist ein Verbrechen, aber gegen rechts ist es eine Auszeichnung. Begründung: Das sind eh alles Rechte und Nazis. Womit immer auch der Untergang des Abendlandes und der Aufstieg des IV-Reiches heraufbeschworen wird.

Diesen Wahn hinterfragt kaum jemand. Aber er gilt landläufig als Rechtfertigung für Gewalt gegen Rechte.

In einer Demokratie müsste Gewalt gegen Andersdenkende tabu sein – oder nicht?

Wer keine Argumente hat und stattdessen zu „attacken“ gegen „Personal der Rechtspopulisten“ aufruft, wie kann der sich einen Demokraten nennen?

Und überhaupt: Wieso „verteidigen“ Linksextreme, wie die Antifa, unsere Demokratie? Die sind doch gegen Demokratie und für Kommunismus? Was Linke in der Sowjetunion und in der DDR getrieben haben, kostete viele Millionen Andersdenkende das Leben. Und solche Leute geben vor, sie begingen eine gute Tat, weil sie unbescholtene Bürger, wie Herrn Brett, attackieren. Da kann doch was nicht stimmen!

Wer Demokraten, wie Herrn Brett, angreift und verprügelt, hat keine ausgezeichnete Tat begangen.

Entweder: Meinungsfreiheit gilt für jeden – oder aber nicht.

Dann droht uns eine große Zeit des gegenseitigen Abschlachtens.

Wer das nicht will, darf Gewalt gegen Andersdenkende nicht tolerieren.

Ich wünsche Ihnen, Herr Brett, baldige Genesung.

Ihr

Wolfgang Luley

http:// www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/berlin-brandanschlag-afd-beatrix-von-storch

http:// www.focus.de/regional/bayern/wegen-tweet-afd-stellt-strafanzeige-gegen-stellvertretenden-chef-der-bundes-spd_id_5536505.html

http:// www.swr.de/swraktuell/rp/politiker-in-mainz-attackiert-angriff-auf-afd-chef-junge/-/id=1682/did=18054882/nid=1682/6fxzom/index.html

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