Ermittlungen gegen 92jährige ehemalige Telefonistin

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Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt nach Informationen des Münchner Merkur gegen eine 92-jährige Frau, die in der NS-Zeit Telefonistin im KZ Stutthof gewesen sein soll.

Nach neuer Rechtsprechung könnte das als Beihilfe zum Mord gewertet werden. Auf die Spur der Frau, die in einer Gemeinde am Chiemsee lebt, kam die Staatsanwaltschaft München nach Vorermittlungen der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg. Nach neuer Rechtsprechung sind nicht nur eigenhändig verübte Morde strafbar, sondern als Beihilfe zum Mord auch die bloße “Diensttätigkeit” in einem der nationalsozialistischen Vernichtungslager. Die Zentrale Stelle überprüft deshalb derzeit die Personendaten verschiedener Konzentrationslager.

so die Münchner TZ

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