Ohne Moos nix los!


“Mutter aller Bomben” – eine Rechnung

Die “Muter aller Bomben”, eigentlich “Massive Ordnance Air Blast” (MOAB – Mother Of All Bombs), hat beinhaltet 8500 Kilogramm Sprengstoff und hat eine Sprengkraft, die der von elf Tonnen TNT entspricht. Gelenkt wird sie per GPS Signal. Allein der Sprengkörper kostet über 14 Millionen US-Dollar.

Damit wurden nun in Afghanistan 36 IS-Terroristen getötet. Rechnen wir einmal nach: 14 Millionen für 36 IS-Kämpfer. Macht 388.888,89 pro ISlamist. Ein deutsches Kind ist der BRD etwa 190€ / Monat wert (Kindergeld) – also gut 41.000 € in 18 Jahren. Mit der “Mutter aller Bomben”, die in Afghanistan einen Krater schlug, hätte man Kindergeld für fast 360 Kinder 18 Jahre lang zahlen können. Oder anders gerechnet: 10 Kinder sind soviel Wert wie einen IS-Blödmann zu töten … den man vorher ausbildete und finanzierte. Komische Welt…

Dabei rechneten wir nur den Sprengsatz – keine Nebenkosten, wie Entwicklung, technische Wartung, das Militär, Berater und so weiter und so fort.

An dieser Stelle sollte nicht diskutiert werden, ob dieser Schlag gerecht war, wichtig war, erfolgreich war – denn richtig ist: Man muss gegen diese IS-Fanatiker vorgehen. Und richtig ist auch, das man dies längst hätte machen können – zum richtigen Zeitpunkt sogar ohne Waffengewalt.

Die Frage ist aber: Warum ist der Tod heute mehr wert als das Leben. Und das gilt nicht nur bei der US-Waffenauswahl. In Deutschland schafften es die Regierenden ihr “Gehalt”, ihre Diäten-, ihre Pensionserhöhung usw. innerhalb weniger Minuten durchzusetzen. Für soziale Felder, ob HartzIV-Erhöhung, ob Kindergelderhöhung, ob Bildungs-, Infrastruktur-Ausgaben streitete man im Reichstag über Wochen und Monate. Und kaum einer stellt fest: Hier läuft etwas verkehrt. Komische Welt …

Man könnte auch errechnen, was hätten die 14 Millionen an Aufbauhilfe für Syrien oder für Afghanistan gebracht? Doch alle Fragen in diese Richtungen sind theoretisch. Denn die USA, wie Russland, brauchen diese Schlacht. Es geht – wie so oft – um Öl, um Macht, um Geld und um militärisch strategische Plätze. Da zählt kein Menschenwohl – und Kinder erst recht nicht. Deshalb kann die Journalie nun klatschen – und Trump plötzlich als weltlichen Heilsbringer loben. Denn Nordkorea, aber auch China und Putin wissen: Die USA hat noch mehr Mütter – und weniger Kinder.

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2 comments on ““Mutter aller Bomben” – eine Rechnung
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