FDP mal wieder hinten nach und entdecken die Linksradikalen

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Die FDP, ehemals die Liberalen im Parteienspektrum der BRD, machten bisher ihre Politik immer so, dass Posten und Pöstchen gesichert waren. Mal koalierte man deshalb mit der SPD, mal mit der CDU, mal stürzte man den Bundeskanzler, mal sperrte man Regierungsbeschlüsse. Dies ging lange gut – bis die deutschen Wähler dachten, man brauche diese Partei nicht mehr im Bundestag.

Seitdem überlegt man in den Reihen der FDP wieder, wie man die Wähler überzeugen kann. Daher klangen manche Aussagen so, wie eine Kleinst-AfD, mal wie ein Ableger der LKR (die neue Lucke-Partei, ehemals ALFA), mal wie die alte FDP. Doch nun, im Wahlkampf möchte man sich neu erfinden.

Und man hinkt so dem Zeitgeist hinterher. Nachdem immer weniger Wahlberechtigte sich bei den Linksextremen der Grünen wiederfinden, möchte die FDP mit den Grünen anbandeln.

Ganz anders als in der Vergangenheit, als die Liberalen die Ampel noch kategorisch ausgeschlossen hatten, werben nun auch führende FDP-Politiker für ein Bündnis mit SPD und Grünen. Und selbst der liberale Hoffnungsschimmer Wolfgang Kubicki sagt: “Die Ampelkoalition treibt mir keine Schweißperlen auf die Stirn” und setzt nach: “”Die Union ist unser größter politischer Konkurrent im Wählermarkt, und so behandelt sie uns auch.” Der Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff ging im SPIEGEL sogar noch weiter: “Ich persönlich finde, dass die große Zukunftsfrage am sinnvollsten sozialliberal beantwortet wird: Wie erhalten wir unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und organisieren gleichzeitig die Verteilung der Gewinne aus der Globalisierung so, dass die Gesellschaft zusammenhält?”

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