Ohne Moos nix los!


Verlierer: Die Demokratie – die SPD im Krieg – das Parlament der Demokratur

Das Saarland hat gewählt und unsere Qualitätsmedien müssen nun irgendwie eine Opposition im Westen des Landes herbeischreiben. Denn immerhin hat sie 10 von 51 Plätzen im Parlament – und wird nicht miteinander reden. Zwei populistische Parteien stehen einer übergroßen Koalition entgegen.

Dabei wählten die deutschen Halbfranzosen eindeutig. Es war keine Wahl der Parteien, keine Wahl für den Bund. Es war eine Wahl gegen rot/grün im Land. 

Und so lässt sich das schlechte Ergebnis der Grünen erklären, die mit einem Fußtritt aus dem Parlament geschickt wurden. Der Wahlverlierer der Parteien ist die untergegangene Piratenpartei, die mehr oder minder zum Ableger der Revolte-Grünen wurde und das ursprüngliche Ziel der echten Piraten gänzlich aus dem Auge verlor – ihr sogar widersprach.

Die SPD hingegen sieht sich im Krieg: „Wenn Du gleich zu Beginn des Spiels einen reinkriegst, dann kämpfst Du nur härter, um zu gewinnen.“ erklärte Martin Schulz auf Facebook und leckte sich damit seine Wunden. Der Heilsbringer konnte zwar die SPD stabilisieren – vom gewinnen ist man aber weit weg. Doch die Tränen werden trocknen. Immerhin kann die CDU – erneut – nur mit der SPD koalieren, was auf einen weiteren Stillstand hinweist, aber Posten und Pöstchen sichert. Und darum geht es ja den sogenannten Volksparteien.

Während sich die CDU und den angeblichen AKK-Effekt feiert, übersieht sie den eigentlichen Gewinner der Wahl: die AfD. Sie brachte die Menschen an die Urnen, zurück zur demokratischen Vaterlandspflicht, auch wenn die ehemaligen Wahlverweigerer nicht unbedingt die AfD wählten. Doch mit 6,2% aus den Stand sollte die gespaltene Partei und ihre Anhänger glücklich sein. Man hat die FDP und die Grünen abgehängt!

Immerhin schaffte sie es von rechts bis Mitte Wähler zu überzeugen, so erklärt sich das schlechte Abschneiden der sogenannten „Sonstigen“ Parteien von NPD bis Familienpartei, das sich auch in unserer kleinen Umfrage zeigte. Es war, für die Partei also gut, auch den rechtsrechten Flügel im Saarland bestehen zu lassen. Ohne diese Stimmen, hätte die AfD, die bundesweit auf derzeit 11,5% liegt, durchaus mit 4,9% scheitern können. Ob Petrys Tränen in Sachsen nachgeholfen hatten, darf unberücksichtigt bleiben. Und eines bleibt hängen: Im Interview sprach Gauland davon, seine Partei wäre populistisch. Ein Schachzug, den kaum einer erwartet hätte, denn so kommt der Vorwurf des Populismus endlich einen guten Beigeschmack – denn auch die Linke unter Lafonataine zeigt sich populistisch. Von der Schulz-SPD ganz zu schweigen.

Wie immer bei der SPD ist bereits am Wahlabend das Fordern eingetreten. Als Wahlverlierer ist dies zwar unfair und gegenüber dem Wähler mehr als unpassend; aber das hat die SPD noch nie davon abgehalten. Warum sollte sie auch nach der Wahl noch auf den Bürgerwillen eingehen oder ihn gar respektieren? Gänzlich ruhig dagegen Oskars Linke. Der „Napoleon von der Saar“ träumt weiterhin von einer linken SPD. Wie er das mit dem Europapolitiker und Millionär auf Steuerzahlerkosten umsetzen will, sagt er nicht.

Was bleibt?

Die Saarlandwahl war kein politisches Erdbeben, nicht Richtungsweisend. Weder für die kommende NRW-Wahl noch für die Bundestagswahl. Sie war aber einer Stärkung der AfD – immerhin ist man jetzt in einem weiteren Bundesland vertreten. Sie war ein Aufruf an die Grünen, sich zu überdenken und ein Weckruf für die Medien, weil der Schulzhype mehr dahingeschriebene Worte als Realität waren. Warum sonst muss der SPD-Kanzlerkandidat sonst seine Anhänger aufrufen endlich „Martin, Martin“ zu rufen. Und – was wichtiger erscheint: Es sollte ein Weckruf der Bürger sein: Soll im Bund das gleiche Bild abrufbar sein? Noch einmal Stillstand? Noch einmal „GroKo“, große Koalition oder das „große Kotzen“ ohne Opposition?

Die Lehre des Wählers sollte sein, auf die großen Parteien zu verzichten – denn die wählen sich selbst. Wer für Deutschland in den nächsten Monaten wählen geht, sollte auf die kleinen, die anderen, die „Sonstigen“ Parteien schauen oder seine Stimme nach links oder rechts tragen. Denn so entsteht Mitbestimmung. Demokratur ist im Gegensatz das, was wir ab heute im Saarland erleben dürfen.

Oder wie es Matthias Matussek ausdrückt:

Ist doch eine (von ZDF unwidersprochene!) UNVERSCHÄMTHEIT von diesem schlechten Verlierer aus Würselen und undurchsichtigen Europabonzen MARTIN SCHULZ die demokratisch gewählte AfD „Feinde der Demokratie“ zu nennen!!! Eine Partei die aus dem Nichts den Sprung ins Parlament geschafft hat – sie wird Schuuuuulz hoffentlich eingeigen, was Demokratie bedeutet, der braucht als fett ausgestatteter Brüssel-Bürokrat da offenbar Nachhilfe!

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