Hat Ihr Arbeitskollege keine Haare oder trägt er ein T-Shirt, liest er keine BILD? Dann melden Sie ihn!

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Liest Ihr Arbeitskollege “Entsprechende Lektüre: Junge Freiheit, Compact, PI-News, ZUERST!…, Werbung für diese Medien *”?
Schreibt er auf Facebook, Twitter u.ä. Medien Kommentare die sich nicht im Einklang mit den Themen der Tagesschau befinden?
Trägt er ThorSteinar-Kleidung?
Hört er “Rechtsrock”, trägt er “Buttons”?

Dann melden Sie diesen Arbeitskollegen schnell beim nächsten Ver.di-Vertreter in Ihrem Betrieb.

Denunzierung per Gewerkschaftserlass. Auch wenn die vorliegende Information, die Sie weiterreichen von einem anerkannten Linksterroristen, einem Antifant (auf Gewerkschaftsdeutsch: “Informationen von aktiven Antifaschisten/ innen bzw. Kennern der rechten Szene”) kommt. Meldung ist unverzüglich zu machen.

Dies ist zumindest die Meinung der Verdi Süd-Ost-Niedersachsen:

Die vorliegende Handlungshilfe ist dafür gedacht, im Falle des Auftretens von AFDlern oder anderen Rechtspopulisten im betrieblichen Alltag den Umgang mit ihnen zu erleichtern.

Leider muss man davon ausgehen, dass es mit der Zunahme von Rechtspopulisten in Deutschland auch in Betrieben und Verwaltungen zu Vorfällen kommt, bei denen man sich einmischen muss. Betriebs- und Personalräte und die Jugend- und Auszubildendenvertretung wachen darüber, dass bei der Arbeit niemand benachteiligt wird. Dabei geht es um Benachteiligungen wg. »Rasse oder wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Abstammung oder sonstigen Herkunft, ihrer Nationalität, ihrer Religion oder Weltanschauung (…) oder wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität « (BetrVG). In den Personalvertretungsgesetzen fi nden sich ähnliche Aussagen.

Auch Vertrauensleute und Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte sind gefragt. Das friedliche Zusammenleben im Betrieb hängt davon ab, dass engagierte Menschen darauf achten und sich zu Wort melden, wenn es zu ausländerfeindlichen, nationalistischen oder rechtspopulistischen Vorkommnissen kommt.

Verwiesen wird auf ein “Handlungsblatt“, das den überzeugten ver.di’isten mit Tabellen unterstützt. Dabei war es doch die Ver.di die nationalsozialistische und faschistische Gedankengänge in der BRD unterstützte. Zum Beispiel im Sinne der Einheitsgewerkschaft, damit Arbeitervertreter, wie die GDL, nicht die Wirtschaft schädigen können. Eben im Sinne der KdF oder dem späteren FDGB.

Nur so können “Rassistische, antisemitische, nationalistische, homophobe Sprüche, Kommentare” unterdrückt werden, im globalen Wirtschaftssystem. Auch Dank Ver.di. Danke!

PS: Legen Sie Ihrem Gewerkschaftsgetreuen doch mal eine Ausgabe des Preussischen Anzeigers auf den Tisch. Und lassen sie ihn lesen, sich bilden, eine eigene Meinung finden. Bitte melden Sie sich hierfür bei der Redaktion, dann können wir Ihnen ein Magazin zum Selbstkostenpreis zusenden.

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