Versuchtes Tötungsdelikt liegt nicht vor

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Zwei Neubürger schubsen einen Mann auf die Gleise. Die Neubürger werden gefasst – und sind wenige Stunden später auf freiem Fuß. Das ist die Realität in Deutschland. 

Wie berichteten über den Vorfall in Zschachwitz, sowie über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft die Täter laufen zu lassen. Nun kommen immer mehr Hinweise ans Licht der Öffentlichkeit – denn auch in den Kreisen der Rechtsexperten ist der Vorfall ziemlich strittig.

„Wir sind zu der Einschätzung gekommen, dass ein dringender Tatverdacht für ein versuchtes Tötungsdelikt nicht vorliegt“, sagt Oberstaatsanwalt und Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft Lorenz Haase. Denn die Täter, ein Marokkaner und ein Lybier hatten gut 2 Promille Blutalkohol. So haben diese “Gedächtnislücken” und berufen sich teilweise auf ihr Schweigerecht. Das Opfer, der Zugführer und andere Augenzeugen jedoch können sich wohl gut an die Tat erinnern. Doch das stört die Staatsanwaltschaft nicht, denn:

Da die Flüchtlinge feste Wohnsitze haben, bestehe keine Fluchtgefahr. Damit sei der Haftgrund nicht gegeben.

Noch merkwürdiger ist die Aussage vom Oberstaatsanwalt Haase:

Es bestand für das Opfer eine Fluchtmöglichkeit über das Nachbargleis. Diese Fluchtmöglichkeit war für die Beschuldigten klar erkennbar.

Für die Beschuldigten vielleicht – aber auch für das Opfer? In panischer Angst liegt er auf dem Gleis. Kaum denkbar, dass man in einer solchen Situation noch klar denkt. Man sucht Sicherheit – und die findet man auf dem Bahnsteig, nicht auf benachbarten Gleisen. Zumal auf diesen auch Güterzüge rollen und weder Opfer noch Täter die Fahrpläne in- und auswendig kannten.

Doch das ist der Oberstaatsanwaltschaft egal – schliesslich geht es um den Schutz der Neubürger und nicht um jene, “die schon länger hier leben”

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