Dialekt soll Migration leiten

Eine Software soll es nun übernehmen und entscheiden, wer wirklich Flüchtling ist und wer nur Gauner. Die Technik soll auf Sprecherauthentifizierung basieren und speziell auf Dialekte zugeschnitten werden. Ergo: Wer den richtigen Dialekt hat, ist willkommen.

Nun könnte man schmunzeln, aber irgendwer wird an dieser Idee und deren Umsetzung schon gut verdient haben und verdienen. Dabei könnte man auf diese Technik verzichten, wenn der Bund die Bundes- und Landespolizei das tun lässt, wofür sie da ist: Die Grenzen und das Land zu sichern, Ordnung durchsetzen. Also, vereinfacht gesagt: Jeden Antragsteller überprüfen.

Wer keine Papiere hat, wessen Fingerabdrücke nicht eindeutig sind oder wer sich der Überprüfung entzieht, muss mit der Härte des Rechtsstaates bestraft werden, egal mit welchem Dialekt er auftritt. Schliesslich kann – auf Deutschland umgemünzt – durchaus ein Sachse in Berlin, ein Bayer in Hamburg, ein Hesse in München wohnen und arbeiten. Also Leben. Trotz andersartiger Mundart! Selbst Kölner sollen schon in Frankfurt/Oder gesichtet worden sein…

Aber, wie die ZEIT berichtet, betreibt die Bundesregierung keine Ursachenforschung zur Frage, warum die Mehrheit der Asylbewerber sich nicht ausweisen kann. Es kämen mehrere Gründe infrage – etwa fehlendes Urkundenwesen in vielen Herkunftsstaaten oder Schlepper, die die Pässe raubten. Oder einfach nur – und das berichten Zeitungen wie die Zeit nicht – aus Erfahrung der anderen, die sich so Wohnung und Gelder erschleichen konnten. Auf Kosten der echten Kriegsverlierer. Aber das mag keiner hören. Genauso wenig, wie die Zuwanderung keine Migration sondern eine Immigration ist.

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