Kurz vor 25jährigem Dienstjubiläum: Vom Chauffeur zum Straßenarbeiter

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Der Fahrdienstleiter des oberbayerischen Landkreises Mühldorf, Martin Wieser, ist wegen seiner Mitgliedschaft in der AfD strafversetzt worden. Nach 15 Jahren als Chauffeur des Landrats Georg Huber (CSU) muß das AfD-Mitglied nun im Straßenbau arbeiten. „Der Grund für die Freistellung ist meine Mitgliedschaft bei der AfD“, sagte Wieser gegenüber den Medien.

Er wurde von heute auf morgen freigestellt, heisst es – und das eine Woche vor der Feier zum 25jährigen Dienstjubiläum.

Für den 46jährigen Familienvater kam alles überraschend – auch als er erfuhr, dass er seinen weiteren Dienst nun beim Bauhof verrichten wird. November 2016 gehörte Wieser der AfD an. In einer Stellungnahme des AfD-Kreisverbandes kritisiert dieser ein „mangelndes Demokratieverständnis“ und sprach von einer „absolut unverhältnismäßigen und rechtswidrigen Maßnahme“ des CSU-Landrats.

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