Hurra es ist Frauen … hups Sexismus – Tag

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Heute nun ist er da, der internationale Frauenkampftag. Begangen wird er in der BRD nur halbherzig, zu DDR-Zeiten wurde jener Tag bedacht; aber hüben wie drüben: Ein Feiertag war und ist er nicht. Dabei hätten es die Frauen verdient! Und einige eher nicht.

Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden nennt man den Tag offiziell, den Clara Zetkin bereits 1910 einforderte. Eine Idee aus den USA – das Nationales Frauenkomitee dort nahm die Erschaffung des Frauentages, einem Kampftag für das Frauenwahlrecht, in ihre Ziele 1908 auf. Bereits ein Jahr später wurde er begangen. Als Zetkin diesen Tag einforderte, setzten amerikanische Frauenverbände bereits Worte in Taten um: In Nordamerikanischen Staaten wurde das Wahlrecht der Frauen umgesetzt. Briten und Deutsche zogen nach, ebenso die Franzosen.

Nun schreiben wir mehr als ein Jahrhundert mehr auf unsere Kalender und ich als Mann muss feststellen: Zetkin und andere Frauenrechtler der Vorzeit würden in Schockstarre auf der Strasse des Heute verfallen.

Ja Frauen dürfen Wählen und selbst wählbar sein. Frauen dürfen reden und Gerede sein. Frauen dürfen trinken, rauchen und sogar im Bett Spass haben. Frauen dürfen dürfen und dürfen Frau oder Mann sein. Nur eines dürfen sie nicht:

Selbst entscheiden!

Doch kein Mann schreibt ihnen das Denken vor, kein Mann verweigert ihnen das freie Denken. Die Frauen verbieten es sich untereinander. Anders sind Zeitungsmeldungen wie diese oder der Bundeshaushalt für Gendermainstreaming nicht erklären. Auch nicht die “Sexismusdebatte der CDU” der “Sexismus eines Musikers“. Wohl aber das bestimmte Frauen bereits Sexismus wittern, wenn jemand von einer hübschen Frau redet. Denn das ist der berühmte Genderismus-Gaga, vor dem sogar einst die Zetkin warnte, allerdings mit anderen Worten:

Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient. […] Der Frauentag muß einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten

Er solle dem Frauenwahlrecht dienen und nicht irgendwelchen selbsternannten Frauenrechtlerinnen, die sich die Taschen vollgendern. Und er muss einen internationalen Charakter tragen, denn sonst ergeht es den Frauen wie in Deutschland:

Hier nämlich regen sich Frauen auf, wenn Frauen gut gekleidet hinter ihrem Chef stehen; wenn ein Bauarbeiter einem Mädel lobend nachpfeifft, ein Mann einer Frau ein Kompliment macht oder gar, gänzlich frei von jeglicher Pflicht, am Restauranttisch bezahlt, ihr die Tür aufhält. “Gentlemen like” eben….
Dies ist sexistisch, reaktionär und ganz klar Frauenfeindlich!

Hingegen wird applaudiert, im Übrigen zumeist von den selben Damen, wenn Neubürger in diesem Land Mädchen und Frauen vergewaltigen, ob behindert oder nicht, ob volljährig oder nicht. Sie dürfen ihnen ungeniert an Brüste und zwischen den Beinen gehen, sie ungewollt küssen und begrapschen. Als Strafe gäbe es, und dies nur, wenn man wirklich auf frischer Tat erwischt, nur Bewährungsstrafe.  Nur “Fräulein” dürfen selbst diese Männer nicht sagen, denn das – und nur das – Sie wissen schon – wäre ja sexistisch und da droht auch die Richterin mit Knast!
(Bei deutschen Männer ist allein “Respekt vor Frauen” zu fordern schon rechtlich bedenklich, wie wir bei der HNA nachlesen dürfen)

Und somit ist Zetkins Vorschlag vergewaltigt worden, von denen, für die sie kämpfte, weil sie glaubte, die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Frauen – zu Recht – Rechte haben. Nur mit den Rechten gehen Pflichten einher. Jene Pflichten die viele Frauenrechtlerinnen vergessen haben, als ihnen damit der Geldbeutel gefüllt wurde. Da übersieht man die Burka, die Fesseln, den Niqab, die Gesetze, die Rente, die Werte der wahren Frau. Und das, sage ich als Mann. Denn hinter jedem Mann steht eine Frau. Eine, die ihn antreibt und auffängt. Eine, manchmal vor dem Mann stehend um ihn aufzuhalten oder mitzuziehen. Eine die neben ihm steht, als Partnerin. Erfolgreich. So erfolgreich, dass hinter jeder Frau so auch der Mann steht. Einer der sie antreibt und auffängt. Einer, manchmal vor ihr stehend, um sie aufzuhalten oder mitzuziehen. Einer der neben ihr steht, als Partner. Erfolgreich.

 

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