Ohne Moos nix los!


Studie der Amadeu-Antonio-Stiftung: Fehlerquote bei 80 bis 100%

Das möchte man im Büro der ehemaligen Stasi-Agentin Kahane bestimmt nicht hören und lesen: Eine Statistik der Amadeu-Antonio-Stiftung hält der Überprüfung nicht stand. Ein Faktencheck der Neuen Westfälische Zeitung  (NW) ergibt: Die Fehlerquote liegt bei 80, eventuell gar bei 100 Prozent. Zumindest für Bielefeld.

70 flüchtlingsfeindliche Vorfälle in OWL hatte die Stiftung ausgemacht, fünf in Bielefeld seit Anfang 2015, darunter ein „tätlicher Angriff“, ein „Brandanschlag“ und drei „Angriffe“ auf Unterkünfte. Als Quellen verwendete die Redaktion der Amadeu-Stiftung Polizeiberichte und Anfragen von Parteien an die Bundesregierung.

berichtet die NW. Und dies dürfte nicht nur für Bielefeld und Umgebung gelten. Und so kommt der Faktencheck zu dem Fazit für die Region:

Einzig ein Ereignis ist zumindest theoretisch als flüchtlingsfeindlich möglich, auch wenn die Polizei die Randale von fünf jungen Männern im November vergangenen Jahres als „Frustabbau aufgrund privater Probleme“ ohne rassistisch motiviertes Motiv einstufte. Die Betrunkenen hatten an zwei Unterkünften an der Paderborner Straße Blumenkübel geworfen und Böller gezündet. Dazu merkt die Stiftung ein „völlig anders gelagertes Problem“ an. „Die Einschätzung des Tatmotivs obliegt den zuständigen Beamten, die den Fall aufnehmen.“ Es sei deshalb Skepsis an dieser Einschätzung angebracht, „da sich besagter ‚Frustabbau‘ auf zwei Asylunterkünfte beschränkte“.

Der Verantwortliche für diese Statistik nahm, nach eigenen Angaben, Polizeimeldungen und Anfragen von Parteien an die Bundesregierung auf, um diese Werte als statistische Grundannahme zu nutzen. Dabei gaben jedoch eigene Bewertungen einen Trend hinzu:

„Die Angaben der Polizei machten mich skeptisch“, sagt Marius Münstermann. Er pflegt die Statistik für die Stiftung. Versehentlich hatte er diesen Vorfall für die Stadt Bielefeld doppelt eingestellt. Nun will er zumindest die Polizeieinschätzung anfügen, damit jeder selbst entscheiden kann, wie er das Ereignis bewertet.

Aber

„Wir machen die Statistik so gewissenhaft wie möglich“, beteuert er.

Natürlich nur so, wie es politisch gerade passt. Und wäre die Bundesrepublik Deutschland nicht links – dann sähe die Statistik, bei gleichen Daten, gewissenhaft anders aus. Man beißt eben nicht in die Hand, die einen füttert.

Vielen Dank an Carsten S. für den Hinweis!

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2 comments on “Studie der Amadeu-Antonio-Stiftung: Fehlerquote bei 80 bis 100%
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