Ohne Moos nix los!


16 Jahre Euro – eine Schreckensbilanz

Heute vor 16 Jahren konnte der Bundesbürger das letzte mal mit seiner DM bezahlen. Ab 01.März 2001 galt nur noch der Euro für Bargeldtransaktionen. Und damit begann der Abwärtstrend:

Die Südländer des Euros, die teilweise schummelten, um in dieses auferlegte Finanzkonstrukt eintreten zu können, bekamen damit ihr Todesurteil auf Raten. Arbeitslosigkeit machte sich breit, da weder Wirtschaft noch Staatsfinanzen für den Euro bereit waren.

Doch auch für die angeblich starken Länder, wie Frankreich, Österreich oder die BRD, setzte ein Strudel ein, der nicht aufzuhalten war. Obwohl Experten schon in den 1990er Jahren vor dieser Gemeinschaftswährung warnten – es kam wie vorhergesagt.

Eurokrisen, dank hochgeputschtem Euro, einhergehend mit Immobilienkrisen. Dazu ein schwächelnder Binnenmarkt, der Deutschland immerhin Exportweltmeister werden lies, auch wenn sich Rentner wie Kinder keine Bratwurst zu 3€ (gut 6 DM) mehr leisten konnten. Denn Renten, wie Löhne, wurden “halbiert”, die Preisgestaltung war bald wieder auf DM-Kurs, nur dass das Euro-Zeichnen nun nach den Zahlen prangte.

Das einst reiche Land in Mitteleuropa musste Reformen einsetzen, um diese Entwicklung irgendwie aufzuhalten. Natürlich nicht im Sinne der Menschen: So kam HartzIV, mit allen Schikanen. Der Bürger wurde zum Bettler, obwohl er teilweise Jahrzehnte in die Arbeitslosenversicherung, die Rentenkasse oder die Krankenkasse einzahlte. Im Sinne der Gleichberechtigungsthese von SPD und CDU (Gleiches Recht auf Armut für Alle!) wurden neue Frohnabhängigkeiten geschaffen, Leiharbeit genannt. Man verlieh also seine Arbeitskraft an Konzerne und die “Leasinggebühren” zahlte man per Steuer auch noch selbst.

Dank der Gemeinschaftswährung wurden die Staatsfinanzen in die Hand fremder Mächte gelegt, der Euro war weder Gold- noch Leistungsabhängig, sondern baute den Wert auf Träume und Phantasien auf. Großmachtphantasien und Schreckensbilder: Rentner auf Pfandflaschentour statt Butterfahrt. Tafeln, also Armutsspeise, gefördert von privaten Institutionen. Notwendige Aktionen, wie warme Schulessen für Alle, bezahlt von Fördervereinen und örtliche Unternehmen. Schulrenovierungen, durchgeführt von den Eltern. – Alles, weil der Staat seine Aufgaben nicht mehr übernehmen konnte.

Dank Zwangsverträge, wie die Maastricht-Vereinbarungen, musste das Banksystem umgestellt werden und jede staatliche Ausgabe begründet werden. Natürlich nur, wenn es um den Menschen ging: Polizei, Bundeswehr, Feuerwehren, Krankenhäuser erhielten Kürzungen bis teilweise die Systeme in sich zusammenbrachen.

Gleichzeitig wurden für neue und alte Spielereien neue Abgaben geschaffen: vom EEG bis zur umbenannten GEZ.

Der Euro: Ein Erfolgsprodukt. Für Spekulanten und Spieler die auf Verlust setzten.
Der Euro: Ein Schreckgespenst. Für Bürger, Menschen, Handwerker, Selbstständige.
Der Euro: Ein Desaster. Für Europa, für Deutschland.
Der Euro: Ein Kriegsgrund. Für die Welt!

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