Ohne Moos nix los!


Vom Bahnhofsklatscher zum Zahlmeister

Die politische Elite rühmt sich, dass “Wir schaffen das” geschafft wurde. Flüchtlinge, Glücksritter und Gauner wurden mehr oder minder erfolgreich in die BRD eingeschleust und verbringen nun hierzulande ihre Tugend. Sie finden Geldbörsen, graben Mädchen und Frauen an – bis hin zur Vergewaltigung, wie wir täglich auch auf dieser Plattform erfahren dürfen.

Nun ist es aber nicht die Politik, die irgendetwas geschafft hat. Tausende Bundesbürger waren überwältigt und wollten helfen. Regelrechte Umschlagplätze für Kleidung und Nahrung entstanden, errichtet und verwaltet von unbezahlten Freiwilligen. Bis die Hilfsorganisationen und andere Möchtegernhelfer das große Geld witterten und in das neue Geschäft einstiegen.

Spätestens hier hätte auch dem letzten Bahnhofsklatscher klar werden müssen, das etwas nicht stimmt und die bereitwilligen Investoren nur das schnelle Geld sahen. Egal ob im Auf- und Umbau von Asylheimen, den Kursangeboten, den Essenslieferanten – bis hin zu den Fahrradwerkstätten.

Doch Bahnhofsklatscher sind eben auch Gut- und Bessermenschen. So wurden im guten Glauben, trotz besseren Wissens, sogar Partnerschaften aufgebaut und für unbekannte Menschen aus aller Welt gebürgt. Fast gehörte es schon zum guten Ton, wenn man einen eigenen Flüchtling in den vier eigenen Wänden hatte. Nur die Politelite und Rechtsanwälte hielten sich zurück. Aus gutem Grund:

Bereits 2013 überlegte man in Hessen, wie man die Frage der sogenannten Flüchtlinge auch rechtmäßig dem Bürger auferlegen kann. Und so lockerte man die Bedingungen für die Aufnahme. Ein Deutscher sollte eine Patenschaft (Bürgschaft) übernehmen. Ein System, das andere Bundesländer nur zu gern übernahmen. Auch für den Familiennachzug wurden öffentlich Paten gesucht und gefunden. Dieses behördliche Formular, so wurde allen erklärt, sei reine Formsache – und eigentlich gar nicht notwendig. Man lullte die neuen Paten ein. Dabei ist es schon von Bedeutung, wenn man eine Bürgschaft übernimmt. Besonders, wenn der Staat dies einfordert und hier hätten die Alarmglocken läuten müssen. Oder käme Ihnen in den Sinn, mir einfach eine Blanko-Bank-Bürgschaft auszustellen?Nein? Aber die Paten unterschrieben eine Erklärung, in der sie zusicherten, den Staat von Kosten für die Nachzügler frei zu halten.

Doch nun wird klar, diese Unterschrift kann den Paten tausende Euro kosten.  In dem neuen Integrations- und Aufenthaltsgesetz ist geregelt, dass Verpflichtungserklärungen, die vor August 2016 abgegeben wurden, nicht etwa erlöschen, sondern noch 3 Jahre lang gültig sind. Die Bahnhofsklatscher von gestern müssen zusätzlich auch die Kosten erstatten, die vom syrischen Familiennachzug bisher verursacht wurden und weiterhin für dessen künftigen Lebensunterhalt aufkommen.

Hessen stellt sich bisher stur und wälzt trotz Unmuterklärungen die Kosten auf jene Paten ab. Kein Wunder, ist das Land doch selber pleite und kann auf keinerlei Hilfe vom Bund hoffen. Dieser brüstet sich damit, mehr Geld, als ursprünglich geplant, den Ländern zur Verfügung gestellt zu haben. Wobei die ursprüngliche Planung noch ohne Merkels weltweiten Willkommensgruß errechnet wurde.

Doch 2017 will man daran nicht rütteln, schliesslich sollen die Posten in Berlin wieder gut verteilt werden: für CDU- und SPD-Mitglieder, die bereits Merkels Politik vollmundig mittrugen.

Nun könnte man etwas Schadenfreude entwickeln, denn die Gutbürger hätten es besser wissen müssen und es trifft keine Armen. Dennoch, wer die Politik in den letzten Jahren durchschaut hat, versteht, das das nur der erste Schritt ist. Letztendlich wird einmal mehr der Steuerzahler belastet, selbst wenn seine Taschen bereits leer sind.

, , , , , ,
One comment on “Vom Bahnhofsklatscher zum Zahlmeister
  1. Pingback: Vom Bahnhofsklatscher zum Zahlmeister – ffd365.de

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.