Bundeskanzlerkandidat Schulz ein Betrüger?

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Bereits beim FFD365.de-Interview mit Uwe Meenen klang es heraus: Martin Schulz hat keinen Heiligenschein und versteht sich nicht unbedingt als Demokrat.

Nun gibt es offizielle Vorwürfe gegen den Kanzlerkandidaten der SPD aus Brüssel. Vorweg wurde – selbstverständlich – festgestellt, dass man Martin Schulz keine Rechtsverstösse vorwirft oder vorwerfen kann. Dennoch untersucht das “unabhängige Amt für Betrugsbekämpfung” den Heiligenschein der SPD. Auch der Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments geht den Vorwürfen nach.

Der Ausschuss soll einen umfangreichen Fragebogen an die Parlamentsverwaltung geschickt haben. Darin wird unter anderem gefragt, warum mindestens einem Kabinettsmitglied von Schulz ein Gehaltszuschuss zwischen 1.300 und 2.200 Euro gewährt wurde, während diese Zahlung normalerweise nur bei rund 500 Euro liegt.

Der der “Spiegel” hatte geschrieben, dass sich Schulz in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident persönlich dafür einsetzte, dass sein Vertrauter Markus Engels in den Genuss vorteilhafter Vertragskonditionen kam. Zudem soll der SPD-Politiker im Oktober 2015 versucht haben, auch anderen Mitarbeitern lukrative Karrierevorteile zu verschaffen.

Der 61 Jahre alte Schulz war von 2012 bis Anfang 2017 Präsident des EU-Parlaments. Ende Januar wurde er zum SPD-Kanzlerkandidaten gekürt und die SPD wieder zum Konkurrenten der CDU  umgewandelt.

 

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