Per Skype im Weissen Haus

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Eine Ohrfeige für die “Qualitätsmedien” – denn plötzlich können auch kleine Medien, wie Regionalblätter, im Weissen Haus Fragen stellen. Dies ermöglicht nun die virtuelle Erweiterung des Presseraums, denn das wichtigste Haus der USA wird digital!

Was für Merkel noch Neuland ist, wird ein Durchbruch in US-Amerika. Der Pressesprecher von Präsident Trump, Spicer, hat die Pressekonferenz des Weissen Haus ins digitale Zeitalter gebracht. Neben den Journalisten vor Ort konnten Redaktionen per Skype Fragen stellen. Die Fragerunde wurde mit der Zuschaltung einer Reporterin aus Rhode Island, welche die erste Frage online über Video stellte, eingeläutet

Spicer kündigte an, dass es bei zukünftigen Pressekonferenzen “Skype-Sitze” geben wird, für Reporter die ausserhalb von Washington DC arbeiten. Er fügte hinzu, diese Technologie wird die Briefings für eine “diversifizierte Gruppe” an Journalisten öffnen, die es sich nicht leisten können in die Hauptstadt zu reisen. Sogar von Zugängen für TalkRadios war die Rede und:

Vielleicht sollten wir einfach die amerikanische Bevölkerung Fragen stellen lassen, die wir dann vorlesen können

Ein neues, ein offenes Konzept, das die Demokratie unterstützt – da jeder nun wirklich “seiner” Zeitung, “seinem” Radio, “Seinem” Reporter glauben schenken darf, statt nur CNN und Co. Denn wie sagte Präsident Trump bei der Feier zum “Black History Month”

Ich schaue nicht CNN … Ich schaue nicht gerne Fake-News!

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