Ohne Moos nix los!


Ja zur Katzensteuer!

Ja, lasst uns Katzen besteuern, schliesslich müssen auch Hundebesitzer in die Taschen greifen und Katzen sind keine Veganer. Ja, zur Katzensteuer, denn Katzen sind nicht, wie Pferde, zum Sport geboren. Denn wegen dem Sport wurde die Pferdesteuer nicht erhoben. Hundesport dagegen ist Nebensache.

Und das Hund, Katze, Maus dem Menschen gut tun, ist schädlich für die Vögel. Welche ja nur die Katze als Feind haben. Und nicht den Bauherren, der zum Beispiel versucht Flughäfen zu bauen. Deshalb : Ja zur Katzensteuer. Und zur Fellsteuer.

Immerhin verbreiten Katzen neben Geborgenheit auch Wärme, die Rheumatiker zu schätzen wissen. Somit stehlen Katzen den einen oder anderen Umsatz in den Praxen. Und erst die Psychologen leiden unter den Vierbeinern. Denn was den Fellviechern erzählt wird, braucht auf keinem Sofa mehr gesagt zu werden.

Alles Gründe für eine Steuer, so dass der Volks- und Wirtschaftsschädling aus der Familie Felidae endlich ausgerottet wird!

Aber Stopp: Ist eine Katzensteuer nicht rassistisch und verstösst gegen die Merkelkultur der Bahnhofsklatscher?

Im Koran ist daher in Erinnerung an den alten Volksglauben eine Geschichte von Mohammeds Lieblingskatze enthalten. In islamischen Wundererzählungen ist häufig von Katzen die Rede. Es gab Sufi-Orden, die in ihren Klöstern Katzen als Wächter hielten. Der im Koran mehrfach erwähnte Begriff sakīna steht für einen Seelenzustand, in welchem der Gläubige die göttliche Gegenwart erfährt. Sakina konnte nach dem Volksglauben als Katze oder als Mischwesen mit einem Katzenkopf sichtbar werden. Die frühislamischen Kämpfer sollen in der Schlacht eine Lade (Tragsessel, auch tābūt) mitgeführt haben, die, falls aus ihr Katzengeschrei hervordrang, auf magische Weise zum Sieg verhalf. Die Katze gilt im Islam als reines Tier, im marokkanischen Volksislam ist sie darüber hinaus noch mit etwa Baraka (Segenskraft) behaftet. Wovon die Katze zuvor gefressen hat, das soll auch für den Menschen bekömmlich sein, weshalb an manchen Schreinen Katzen gefüttert werden. […]

Eine Sage aus dem morgenländischen Märchenschatz erzählt von einer Mäuse- und Rattenplage während der großen Sintflut. Es drohte eine Hungersnot, da die Vorräte schon arg angenagt waren. Aus Verzweiflung suchte Noah Rat beim Löwen, der mit seiner Löwin gerade seinen Mittagsschlaf halten wollte. Der König der Tiere hörte Noah an, blinzelte seiner Löwin zu, sagte aber nichts. Noah wandte sich enttäuscht ab, strich zuvor der Löwin gedankenverloren über den Kopf. In diesem Moment nieste die Löwin einmal kräftig. Aus ihrer Nase entsprangen zwei mähnenlose Minilöwen – das erste Katzenpaar. Rasch hatten die beiden Minilöwen die Plage im Griff. Mensch und Tier waren begeistert – mit Ausnahme der Mäuse und Ratten.

berichtet Wikipedia. Also gibt es nur eine Katzensteuer für deutsche, nichtmuslimische Katzen. Vielleicht ähnlich, wie die deutsche Autobahn- und Straßenmaut. Woran man deutsche Katzen erkennt? Kennen Sie etwa nicht Grimms Märchen? An den Stiefeln! Der gestiefelte Kater! Von daher muss auf die Grimm-Bücher noch eine Extra-Steuer. Zwar ist Doppelbesteuerung unmoralisch und gesetzlich verboten, aber wir nennen es eine Abgabe. Wie beim Strom, der EEG, oder bei der Zwangsabgabe für ARD und ZDF. Ziemlich demokratisch also.

So können wir auch amerikanische Medienhäuser extra-besteuern. Die Trump-Retourkutsche, dank DC Comics und ihrer Catwoman.

Wer soll nun noch etwas gegen eine Katzensteuer sagen? Der Verstand? Na also, Politik gepaart mit Geldgeilheit passen nicht mit Vernunft zusammen. Erst recht nicht in Deutschland. Deshalb: Ja, zur Katzensteuer!

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