Liebe große Medien,

wer mit Herz berichtet, verlässt sich dabei nicht auf seinen Verstand, stattdessen berichtet er aus Reflexen, aus dem Bauch, heraus. Das erkennt dieser Tage, wer liest, wie ihr mit Burghart Bangert umgeht. Statt objektiver Berichterstattung, veranstaltet ihr nur ein wildes Geschrei.

Am Mittwoch den 25. Januar wurde in Schwetzingen, bei Heidelberg, Burghard B. verhaftet. Die Zeit  titelte: „Rechtsextremismus: Der Nazidruide aus Schwetzingen“. Und Focus: „Ein Druide soll der Kopf der Terror-Gruppe sein.“ Begriffe wie „Rechtsextremismus“ und „Terror“ und „Nazidruide“, das sind die Tasten für eine Melodie, die Leser aufschrecken soll. Mit Aufklärung hat das wenig zu tun, eher mit Gefühlsjournalismus, der Reflexe anspricht und damit – im schlimmsten Fall – Leser aufhetzt.

Was genau an den Vorwürfen stimmen, die man Burghard anlastet, weiß derzeit nur die Polizei und die ermittelt gegen ihn nicht wegen der Bildung einer Terroristischen Vereinigung, sondern, wegen Volksverhetzung. Da ich Burghard näher kenne, schildere ich kurz, wie ich ihn erlebt habe.

Von 2013 bis 2015 haben wir gemeinsam die Montagsdemo in Mannheim organisiert. Wir trafen uns am Marktplatz, bauten unseren Klapptisch auf und verteilten Flugblätter. Wir forderten bezahlbaren Wohnraum für alle, sprachen uns gegen überteuerte Medikamente aus oder forderten die Auflösung von Atomwaffenlager. Auch forderten wir, dass die Stadt Mannheim, Zuschüsse für die linksextreme Antifa streichen solle. Damit fielen wir in einem linken Nest, wie Mannheim, auf. Regelmäßig griffen uns linksextreme Antifa an, warfen unseren Tisch um und entrissen uns die Flyer. Aus dem Grund war auch regeläßig die Polizei bei unseren Ständen und schützte uns vor dem Antifa-Terror. In dieser Zeit bekam ich unzählige Drohungen zu hören. Von: „Du rechte Sau – ich stech Dich ab!“ bis hin zu „Solche Nazi-Schweine, wie ihr es seid, haben in unserer Stadt nichts verloren.“ Wir kamen trotzdem immer und immer wieder.

Drohungen gegen Juden und Muslime habe ich von Burghard nie gehört. Wenn schon, dann sprach er sich gegen Zionisten aus, die etwa über die US-Notenbank (Federal Reserve Bank) verfügen, und über Zinsen und Geldmengen entscheiden, was Finanzmärkte beeinflusst. Auch seine Kritik am Islam ging nie über das hinaus, was man von anerkannten Islamkritikern wie Sabatina James, hören kann. So sprach er sich gegen die Beschneidung von Kindern aus und auch gegen Kinderehen sowie gegen das Schächten, also ausbluten lassen, von Tieren. Wer ihn auf unseren Montagsdemos erlebt hat, der kann über die aktuelle Berichterstattung nur den Kopf schütteln. Zu erwähnen bleibt mir nur, dass wir unsere Montagsdemos vor den bekannteren Montagsdemos, im Osten Deutschlands, gestartet haben, die erst 2014 ihren Anfang nahmen und von der Presse als „Rechts“ und „Nazi-Aufmärsche“ bezeichnet worden sind. (Was sie aber nicht waren!)

Warum das Geschrei um Burghard? Zeitgleich mit seiner Verhaftung wurden in sechs Bundesländer gegen Reichsbürger Razzien durchgeführt. Dieser Umstand hat sicher mit dem jetztigen Geschrei um ihn beigetragen. Und ja, er stand oder steht, den Reichsbürgern nahe. Was aber beweißt das? Zuerst einmal nur, dass er sich mit deren Zielen identifiziert. Dass ihn das automatisch gewalttätig macht, ist nicht erwiesen. Die einzige Waffe, von der ich weiß, das ist sein Bogen, den er eigenhändig baute, da er der Ansicht war, ein Druide, der ein echter Druide sein wolle, müsse einen Bogen tragen.

Was bei den Ermittlungen an Licht gebracht wird, kann ich nicht absehen, aber bisher wird gegen ihn auch „nur“ wegen Volksverhetzung ermittelt. Er kann also nicht der große Nazi sein, als der ihn die Presse derzeit an die Wand malt.

Statt uns Fakten zu schildern, spielt uns die Presse das Lied vom bösen Nazi und ergötzt sich dabei an emotionalen Begriffen, wie: „Nazidruide“.

Und nebenbei bemerkt: wie linkslastig Deutschland inzwischen ist, merkt man daran, dass ein solches Geschrei um einen Linken nicht veranstaltet worden wäre. Das wiederum ist aber verständlich, da die linksextremen der Antifa – mindestens – zwei Anhänger in der Regierung sitzen haben. Heiko Maas, der Justizminister, der mit einer Ex-Stasi-Mitarbeiterin gegen „Rechts“ kämpft und Familienministerin Manuela Schwesig, die linksextreme Vereine mit Steuergelder bezuschusst, wenn sie nur laut genug gegen „Rechts“ auftreten. Beide, Schwesig und Maas, sind übrigens bei der SPD, die somit für diesen Links-Ruck in Deutschland mitverantwortlich ist.

Es wird Zeit, dass ihr Medien wieder lernen, sachlich zu berichten und Deutschland seinen Weg zur politischen Mitte zurückfindet.

Euer

Wolfgang Luley

 

http:// www.zeit.de/gesellschaft/2017-01/rechtsextremismus-schwetzingen-druide-terrorzelle-razzia-bundesanwaltschaft

http:// www.focus.de/politik/deutschland/razzia-im-reichsbuerger-milieu-rechtsextremer-mit-rauschebart-ein-druide-soll-kopf-von-terror-gruppe-sein_id_6551594.html

http:// www.focus.de/finanzen/boerse/das-kartell-verschwoerung-oder-hirngespinst-wie-die-us-notenbank-die-weltfinanz-manipuliert_id_3995856.html

https:// de.wikipedia.org/wiki/Mahnwachen_f%C3%BCr_den_Frieden

https:// rheinneckarblog.de/26/nazidruide-bislang-nur-wegen-volksverhetzung-verhaftet/121452.html

 

 

 

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