Eine jüdisch-katholische Muslimin – Madeleine Albright

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Es klingt irreführend. Aber vorab die Frage: Was ist Religion, der Glaube noch Wert? – Nichts! Schliesslich macht es uns die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) und sogar der Papst vor. Vor Muslimen wird gekniet oder es werden gar ihre Füße gewaschen.

Nun denkt man in Europa zwangsläufig, anderswo auf der Welt gibt es noch Aufrichtige des Glaubens. In den Vereinigten Staaten von Amerika allerdings nicht. So lassen zumindest die Anti-Trump und Woman-Märsche vermuten. Und nun auch die Ex-Aussenministerin des Landes Madeleine Albright.

Sie will nun ein Zeichen setzen:

„Ich wurde katholisch erzogen, bin episkopal geworden und habe später herausgefunden, dass meine Familie jüdisch war. Ich bin bereit, mich aus Solidarität als Muslimin eintragen zu lassen“, schrieb die 79-Jährige über Twitter öffentlichkeitswirksam. Und die deutschen Medien berichten darüber. Schlimm und böse ist Twitter nämlich nur, wenn Donald Trump das Kurzmitteilungssystem nutzt.

Interessant ist dabei, wie schnell angebliche Überzeugungen gewechselt werden, wenn es politisch passt. Jugendliche, mit 12, 13, 14 Jahren, sind kaum anders. Es ist eben eine Trotzphase. Mit oder ohne den IS, den man damit unterstützt.

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