Musste ein Redakteur bei Til die Rechnung zahlen? – 4,20€ für Leitungswasser

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Der große Til Schweiger fällt in Ungnade. Nicht etwa wegen seiner vielen Worte, denen nur wenige Taten folgten. Man erinnere sich nur an seine Flüchtlingshilfe und die “besondere” Rede in einer Fernsehstreitsendung.

Jetzt aber ist es vorbei: Hamburger Morgenpost (Mopo) und der Stern berichten, wie Til Schweiger Geld macht:

Abzocke? Til Schweiger serviert Leitungswasser für 4,20 Euro

fragt der Stern.

“Wir schenken ‘Hamburg Wasser’ aus, das je nach Wunsch still oder mit Kohlensäure versetzt wird. Das Leitungswasser ist zum Teil kalkhaltig und wir lassen deswegen unser Wasser durch ein gutes Filtersystem laufen. Dann bekommen es unsere Gäste veredelt auf den Tisch”, rechtfertigt das Personal des “Barefood Deli” den überspitzten Wasser-Preis gegenüber der “MOPO”.

Leitungswasser, Entkalkungssystem und etwas Sprudel hinein – Schweiger geht wohl nach dem Nestle – Prinzip. Aber eigentlich kann es einem nicht verwundern. Zieht er doch das Geld aus den Brieftaschen der Hipster, Gut- und Bessermenschen. Ergo: Schaden tut es niemanden. Und der Chef selbst findet die Preise “human und absolut im Rahmen”.

Na dann, Prost!

Was einem nur verwundert: Warum richten die Medien sich nun plötzlich gegen Til. Musste etwa ein Redakteur eine Rechnung im Hipsterlokal bezahlen – oder hat Til einen weiteren Tatort versemmelt?

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