Das fünfte Jahr beginnt!

Das müssen Sie lesen!

Du weisst das du Agent wider Willen bist? Dank deinem Smartphone!

Dir ist bekannt was das Target-2-Desaster anrichten wird, auch mit deinem Geld?

Warum der Spiegel den demokratisch gewählten US-Präsidenten Trump mit IS-Terroristen vergleicht?

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Wie schnell die Zeit vergeht. Am 15. Januar 2013 erschien der erste Preussische Anzeiger als Drucksache, als Magazin. Davor war der PA eine reine Online-Zeitung, wöchentlich, mit 8 PDF-Seiten. Zeit um zurückzuschauen? Vielleicht. Oder ein Blick nach vorn? An dieser Stelle bin ich mir unschlüssig!

Denn die vier Jahre waren voller Überraschungen, voller Neugier, voller Hindernisse. So mussten Autoren aufhören, weil sie sonst ihren Beruf, ihre Stellung, ihren Job verloren hätten. Andere haben die Fronten gewechselt oder eigene Projekte gegründet und aufgebaut. Der Herausgeber „durfte“ einige Male vor Gericht erscheinen oder sich mit Richtern in einen postalischen Schlagabtausch begeben. Der Preussische Anzeiger musste Druckereien wechseln und selbst einen Vertrieb aufbauen, um überhaupt Leser zu erreichen. So wurden Hostinganbieter und Dienstleister gewechselt, die mit „dem rechten Blatt“, dem „Schundblatt“, der „Hauspostille der Rechten“, nicht zusammenarbeiten wollten. Nicht zuletzt durch Antifa-Desinformationen und Hetze gegen Autoren und Macher des PAs oder dem Bericht im NDR, dessen Einschätzung der mdr relativierte.

Doch den PA gibt es noch immer. Als Quartalszeitschrift, als Blog, als Plattform mit guten Autoren und noch besseren Lesern. Und irgendwie ist es ein Erfolg, trotz der Rückschläge, dass es uns noch gibt. Vielleicht liegt es daran, dass die Autoren kein Blatt vor dem Mund nehmen müssen, das wir unserer Leitlinie treu blieben und den Grundsatz, Lesern die Möglichkeit zu geben, sich frei ihre Meinung bilden zu können, nie vergessen haben.

Den PA gibt es noch immer, neu strukturiert, in einem Autorenverlag eingebunden. Mal mit mehr, mal mit zu wenig Leser. Mal mit lebhaften Diskussionen, mal mit stummen Lesern. Wie im wahren Leben, auch mit Streit im Autorenkollektiv oder mit Gastautoren, mit fleissigen und weniger fleissigen Autoren und Machern.

Wir legten uns an mit „rechts“, wie der AfD, der NPD, der Rechten, der Deutschen Konservativen, an. Wir legten uns an mit den linken Regierungs- und angeblichen Oppositionsparteien, mit Medien, wie Junge Welt, Junge Freiheit, Tichys Einblick. Wir stritten uns mit „Sponsoren“ und Mediaplanern. Wir diskutierten mit Buchversendern und Kritikern. Wir verloren, wir gewannen. Wir blieben (meist) sachlich und immer konsequent, weil es weder den Autoren noch den Machern des Blattes und der Webseite um Geld ging. Und wenn es doch um Geld ging, dann wurde das Geld für neue Projekte eingesetzt. Ob die Aktion „PA in tausend Hände“ oder das Projekt FFD365. Und manchmal müssen auch wir Rechnungen zahlen.

Nun fragt man sich, besonders als „Kopf“, was soll das fünfte Jahr bringen? Gern hätten wir eine Leserschaft, wie Compact oder Junge Freiheit, inklusive der Abo-Zahlen. Doch dann müssten wir uns biegen, unsere Leitsätze umformulieren, mit den vielleicht Falschen kooperieren. Unsere grundlegende Idee verraten – und damit auch die treuen Leser.

Dabei täte uns es gut, wenn zwei oder drei Kräfte, vorrangig von den Einkünften des PA (über)leben könnten. Wir könnten mehr schaffen, mehr Themen bearbeiten und besser werden. Es täte uns gut, wenn Gelder da wären, um den PA in Kiosken zum Verkauf anbieten zu können, um mehr Menschen, mehr Denker, mehr Leser – und nicht zuletzt mehr Käufer – anzusprechen. All das täte uns gut, denn durch dieses mehr erwächst eine neue Qualität. Doch, seien wir realistisch, dieser Geldkoffer wird uns nicht überbracht werden, weil wir unabhängig sind und bleiben. Und wer investiert schon in eine altmodische Zeitschrift, in Zeiten, in denen BILD und Co von Auflage zu Auflage ihre Zahlen nach unten korrigieren müssen. Und wer, von unseren Lesern, hat schon das Geld, um diese Träume anzuschieben…?

Und trotzdem, lassen Sie uns hoffen. Bei täglich 10.000 „Post-Views“, bei täglich, über Google gezählten, tausenden Besuchern, ist eine, wenn auch geringe Wahrscheinlichkeit vorhanden. Oder, jeder Leser, dem der PA gefällt, er ihn unterstützen möchte, zahlt monatlich 1, 2, 5, 10 Euro ein. Das würde dem Besucher nicht weh tun – und dem freien Journalismus helfen. Nicht nur helfen, wir wären gezwungen zum Durchstarten!

Aber, wer zahlt schon freiwillig für etwas?

So wird uns, vor allem im fünften Jahr des PAs, weiterhin die Aufgabe bleiben sachlich aber nicht neutral zu berichten: Auf Misstände aufmerksam zu machen, Leser zum (mit)denken, zum aktiv werden und sein, zu animieren. Und man muss nicht immer einer Meinung sein – besonders nicht im Wahljahr 2017, in dem es, einmal mehr, um die Zukunft Deutschlands gehen wird. Eine Zukunft, in der es unwichtig sein wird, ob Merkel den Posten Bundeskanzlerin behält. Eine Zukunft, in der es wichtiger sein wird, wer wem auf die Finger schaut. Um Krieg mit Russland zu verhindern, um eine soziale Gemeinschaft aufzubauen und die soziale Gesellschaft wiederentdeckt wird. Es geht um Bildung, Infrastruktur, um Strom, den sich jeder leisten kann – und nicht zuletzt um Flüchtlinge und Glücksritter. Kurz: Es geht um Deutschland und um Europa, es geht um Deutsche und um Menschlichkeit.

Deshalb, so wende ich mich auch an die Autoren des PAs, die Gastautoren, die Macher und die Leser: Es geht im fünften Jahr um uns: uns das Volk, uns die Bevölkerung, uns dem Preussischen Anzeiger, uns dem Leser, uns dem Kritiker. Kurz: es wird 2017 um alles gehen!

Das wäre ein guter Schlusssatz, meinen Sie? Ja. Doch ich mag ihn erweitern: Es geht um alles – denn, wie lange glauben Sie, wird unter einer weiteren Merkel, Gabriel (Schulz), Steinmeier-Konstellation die freie Meinungsäußerung noch frei sein. Wieviele Monate geben dann Sie dem unabhängigen Journalismus. Oder anders gefragt: Was glauben Sie, wie lange kann sich dann der Preussische Anzeiger noch halten, bevor er in die Knie geht. 

Als wirtschaftlich und politisch unabhängiges Blatt, als Zeitschrift, die keinem Großverlag angehört, die sich nicht von Mediaplanern und Parteiideologien beeinflussen lässt, hat man keinen finanziellen Hinterhalt, keinen Staranwalt. Aber man hat eines: treue Leser. Und dafür möchte ich Ihnen danken. Fürs tägliche, wöchentliche lesen, für den Einkauf im Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Für das Teilen auf den so genannten sozialen Netzwerken, wie VK, Twitter und Facebook, für das Verbreiten auf anderen Blogs und Medien (mit Quellenangabe), für die netten Worte, die Diskussionen, die Hinweis-Mails und die Spenden via Paypal.

In Demut mit Tatendrang, in Dank und Vorfreude auf das kommende Jahr

Ihr Hagen Ernst (Herausgeber)

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