Niemand hat die Absicht Deutschland zu überfremden und zu islamisieren

Über Nina Janichs Unwort des Jahres.

Wie man Sprachkritik missbraucht, zeigt die sich wissenschaftlich gebende Unwort-Jury um Nina Janich, die jedes Jahr das sogenannte „Unwort“ kürt.

Das Rezept Frau Janichs ist einfach: Damit ein Wort zum Unwort wird, braucht es nicht viel. In der Regel genügt der Nachweis, dass auch schon Nazis so geredet haben – und schwupps – findet sich das Wort in der Rolle des Unworts wieder. Beispiele gefällig? 2014 war es „Lügenpresse“, 2015 war es „Gutmensch“ und 2016 ist es: „Volksverräter“.

Wie jedes Jahr bleibt sich die Begründung gleich, weshalb ich nicht extra darauf eingehe. Stattdessen frage ich, was bei einem Wort von Belang ist? Beginnen wir bei der Lügenpresse.

Die Herkunft der Täter soll religiös motivierte Gewalt verschleiern

Wird die Herkunft eines ausländischen Täters verschwiegen, sieht es so aus, als habe ein Deutscher die Tat begangen. Heikel wird dieses Verschweigen, wenn es ein religiös motiviertes Verbrechen ist, wie es etwa in Ländern geschieht, die islamisch geprägt sind. Wenn etwa Väter ihrer Töchter umbringen, weil ihr Freund kein Moslem ist und der Vater dadurch seine „Ehre“ gekränkt sieht. Derartige Verbrechen gehörten früher der Seltenheit an, heute leben wir in einer Zeit, in der sogar schon Kinderehen salonfähig zu werden drohen. Das alles hat mit der Art und Weise, wie Deutsche leben und woran sie glauben, nichts zu tun. Das ist nicht ihre Kultur. Wer da lieber über „Nazi-Worte“ diskutieren will, lenkt nur von den eigentlichen Problemen ab. Das konnte man 2014 feststellen.

2014 gingen in Dresden (und anderen Orten Deutschlands) Demonstranten auf die Straße, um, wie sie selbst bekundeten, gegen „Überfremdung“ und „Islamisierung“ zu protestieren. Ihre Anliegen wurden aber von der Presse als „rechts“ und „fremdenfeindlich“ und „islamophob“ diffamiert. Anstatt über Inhalte zu diskutieren, erregte sich die Presse an Schlagworten, die, wie sie es nannte, an die Zeit der Nazis erinnerte. Führend sind in dieser Hinsicht noch immer der Spiegel und die Bild. Sie bekommen nicht genug davon, sich als Hüter der Demokratie aufzuspielen und vor den neuen „Nazis“ zu warnen. Wer die Presse von 2014 liest, der kriegt es mit der Angst zu tun, das IV. Reich stehe kurz vor dem Ausbruch. Wie zu erwarten steht das Abendland noch und das IV. Reich findet nur in den Köpfen der Redakteure und Autoren statt, die lieber über „Nazi-Worte“ diskutieren wollen, als darüber, was in Deutschland wirklich geschieht. Geändert hat sich daran fast nichts.

Verweilen wir aber erst noch bei 2015! Es war das Jahr, in dem sich die Pegida etabliert hat. Die empörten Demonstranten aus Dresden hatten sich noch 2014 einen Namen gegeben und dominierten nun die Straßen von Dresden und anderen Orten Deutschlands. Ihr Name: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, kurz: Pegida. Einer der Gründe, warum sich die Pegida überhaupt gründete, lag nicht allein in der von ihr kritisierten „Überfremdung“ und „Islamisierung“, es war auch eine Politik von oben, die sie an beste sozialistische DDR-Zeiten erinnerte. Was gemeint ist? Kanzlerin Merkel (CDU) erklärte ihre Politik für „alternativlos“. Zudem geruhte die selbsternannte Kaiserin Deutschlands, Moslems ins Land zu lassen, die auch zu Abertausenden aus Syrien und Nordafrika kamen. Dass sie damit die Verfassung in den Staub trat, interessierte sie wenig. Ohne Absprache mit dem Parlament und dem deutschen Volk hatte sie beschlossen, die Grenzen Deutschlands für Moslems zu öffnen. Aber eine Islamisierung Deutschlands findet nicht statt!

Bahnhofsklatscher sind zynisch

Wer erinnert sich an Walter Ulbrichts Satz: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.“ Wie bekannt, ließ der Staatsratsvorsitzende Ulbricht doch eine Mauer um die DDR hochziehen. Dass er dieser „Niemand“ war, hatte er verschwiegen, bzw. es hatte ihn keiner danach gefragt. Es war diese Art von Erziehung, die Frau Merkel abbekam und die noch heute bei ihr nachwirkt. Ich will Merkel nicht entschuldigen, aber sie stammt aus einem Land, in der Autokraten an der Staatsspitze die jeweilige Richtung vorgaben. Alternativen dazu gab es keine. So denkt auch Merkel, nur dass sie sich nicht Staatsratsvorsitzende nennt. Ihre Devise lautet: „Niemand hat die Absicht Deutschland zu überfremden und zu islamisieren.“

Und was tat da die Lügenpresse? Sie lobte Deutsche, die an den Bahnhöfen standen und klatschten, als erste Moslems ankamen. Ehrlicherweise muss man diese Bahnhofsklatscher aber zynisch nennen. In Syrien tobt ein Bürgerkrieg und die Syrer werden in Deutschland empfangen und gefeiert, als habe ihre Ankunft nichts mit Blut, Bomben und Belagerung zu tun. Motto: „Toll, dass uns Syrer besuchen, wurde aber auch mal Zeit!“ Solche Menschen werden noch heute: „Gutmenschen“ genannt, weil sie sich zwar wohlmeinend geben, aber in Wahrheit schlecht sind. Warum? Dazu ein Beispiel: Als die Bahnhofsklatscher die ankommenden Syrer bejubelten, vergaßen sie etwas: Diese Syrer hätten in ihren Nachbarländern um Asyl bitten können. Was sie aber nicht taten. Warum auch? Im reicheren Deutschland winkte ihnen Sozialhilfe, die noch immer höher ist, als das, was sie in Syrien verdienen. Dazu passt welcher Ausdruck? „Sozialtourismus“. Aber ach – es ist das Unwort von 2013!

Jaja – diese „Unwörter“! Eigentlich ist die Idee, ein „Unwort“ zu küren – falsch. Als Autor spreche ich mich gegen die Unsitte aus, Wörter an den öffentlichen Pranger zu stellen. Ernsthaft! Ein Wort kann nichts dafür, was es ist. Dazu ein Beispiel: Das Wort Säuberung bezeichnet den Vorgang der Reinigung. Wenn ich etwa in meinen Wohnzimmer Fenster putze oder den Teppich sauge, reinige ich. Ich führe eine Säuberung durch. Da gibt es nichts, was anrüchig wäre. Nun gibt es aber Wirrköpfe, die andere Menschen verfolgen und töten und das „Säuberung“ nennen. Aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kennen wir noch das Schlagwort der „Ethnischen Säuberung“, das im jugoslawischen Bürgerkrieg aufkam und vielfach benutzt wurde. Wer jetzt glaubt, da habe jemand Staubsauger und Putzlappen benutzt, hat null Punkte!

Unwörter diffamieren Merkels Kritiker

Was lehrt uns dieses Beispiel? Es lehrt uns, dass mit harmlos klingenden Umschreibungen Mord beschönigt wird. Es lehrt uns, dass nicht ein Wort, sondern sein Gebrauch, entscheidend ist. Und es lehrt uns, dass es nichts bringt, darauf hinzuweisen, dass auch die Nazis bereits so geredet hätten. Die Nazis haben auch von Putzlappen und Staubsauger gesprochen – sind die dann auch „Nazi-Worte“? Nein, das sind sie nicht. Der penetrante Hinweis, ein Wort sei ein „Unwort“ weil ja auch die Nazis so gesprochen hätten, hat nur den Sinn all jene Kritiker zu diffamieren, die mit Merkels „alternativloser“ Politik nicht einverstanden sind und die auf die Straße gehen, weil sie gegen Überfremdung, Islamisierung und Sozialtourismus sind.

Trifft denn der Vorwurf der Überfremdung und der Islamisierung sowie des Sozialtourismus nicht zu? Darauf ist meine Antwort klar, ich überlasse es aber Ihnen, geehrte Leser, selbst zu urteilen.

Noch kurz zur jetzigen Begründung, warum „Volksverräter“ ein „Unwort“ sein soll. In der Pressemitteilung dazu steht: „Volksverräter ist ein Unwort (…) weil es ein typisches Erbe von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten ist“. Diese Begründung ist darum interessant, weil sie zugibt, dass auch sozialistische Länder den Volksverräter kannten, aber für Frau Janich ist wichtig, dass auch Nazis so gesprochen haben und dass Anhänger von Pegida und der Alternative für Deutschland, kurz AfD, noch heute so reden. Die AfD hat sich übrigens aus dem Grund zusammengefunden, weil sie Merkels „alternativlose“ Politik eben nicht für alternativlos hält. Und damit gehört sie in den Kreis der rechten Schmuddelkinder.

Man kann die Methode der Janich viel nennen, Volksverdummung/Diffamierung/sprachliche Zwangsjacke, aber eines ist sie gewiss nicht: wissenschaftlich.

Http:// www.unwortdesjahres.net/
http:// www.ehrenmord.de/doku/doku.php

https:// de.wikipedia.org/wiki/Pegida

https:// de.wikipedia.org/wiki/Alternativlos

https:// www.welt.de/politik/video150962321/Merkels-Alleingang-war-ein-Akt-der-Selbstermaechtigung.html

https:// de.wikipedia.org/wiki/Walter_Ulbricht

https:// de.wikipedia.org/wiki/Jugoslawienkriege

https:// de.wikipedia.org/wiki/Alternative_f%C3%BCr_Deutschland

http:// preussischer-anzeiger.de/2017/01/10/propaganda-er-ist-der-erste-volksverraeter/

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