Romowe


ARD Tatort – der Aufreger der Woche

Natürlich: Die Sendungen Dschungelcamp verblödet, Frauentausch verdummt. Nur der Tatort ist fast real.
Nur die ARD Zuschauer sehen dies anders.

Vorab: Ich habe den Tatort nicht geschaut und der Tatort gehört nicht zu meinen Fernsehgewohnheiten. Auch als ich die Vorankündigung der ARD zum Tatort gelesen habe, hat sich diese Einstellung nicht geändert:

In einem ausgebrannten Friseursalon wird die Leiche der Auszubildenden Melanie Elvering gefunden. Rosi, die Chefin, und ihre zweite Angestellte, Vera Rüttger, sind erschüttert. Alles weist auf einen Brandanschlag hin.

Soweit so schlimm, doch es geht schlimmer:

Nachdem zunächst Vera, dann auch Rosi den Drogendealer John Aliou eindeutig wiedererkannt haben, schleichen sich jedoch bei den Kommissaren Zweifel ein. Denn John Aliou hat ein wasserdichtes Alibi. Bei der Befragung von Veras WG-Mitbewohnerin Juliane Kronfels und Margaux Brettner, der Enkelin des Besitzers des gegenüberliegenden Kiosks, registrieren Janneke und Brix, dass diese sich in nationalistischen Kreisen bewegen und die afrikanischen Drogendealer unbedingt weg haben wollen.

Und wen verwundert es, in diesen Tagen: Der, die, das Deutsche war schuldig. Zumindest bei den Drehbuchautoren. Und so hagelt es Kritiken. Zuschauer konnten dieses Märchen, immerhin beruft sich der Tatort nicht auf tatsächliche Begebenheiten, kaum aushalten. Rassismus gegen Deutsche ist noch ein milder Kommentar:

So eine linksversiffte Sendung

 

Primitiv schon jetzt. Ein Deutscher kann nur der Straftaten sein.Folge ,noch mehr Hass!

 

Dafür zahle ich GEZ? Erziehungfernsehen. Die schwarzen Drogendealer sind die guten,die Deutschen Nazis. Furchtbar!

 

Was soll uns dieser Tatortt sagen? Deutsche sind Nazis( übrigens die einzige Gruppe, die pauschal genannt werden darf ohne dass man als Rassist gilt), Flüchtlinge sind im Grunde gut, Drogendealer sind nicht so schlimm usw. und so fort. Spätestens bei den drei eindeutig Deutschen, die grundlos eine Muslima zusammenschlagen, kommt die Moralkeule im Sinne von „es gibt auch deutsche Frauenschänder“ in Anspielung auf die Kölner Silvesternacht vollends zum tragen.Gehts noch plumper? So erreicht man keine Verbesserung der Situation, sondern schürt nur Zorn! Politische Erziehung im Abendprogramm? Funktioniert SO nicht!

ist auf den ARD Seiten zum Tatort zu lesen und man mag dazu sagen: Warum schaut einer so etwas?

Dank Seiten wie kein Freiwild, dank Köln, Hamburg, Ansbach, Würzburg und Hunderten anderen Attentatsorten, wie auch Berlin, über die nicht einmal mehr die staatshörigen Medien die Wahrheit verschweigen konnten, sollte der Leser, der ARD-Zuschauer längst bescheid wissen. Nur eben nicht die Verantwortlichen bei ARD bis RTL, bei ZDF bis Pro7. Sie senden nicht zur Information, zur Unterhaltung. Sie senden Propaganda. Und wer das nicht begreifen will, der solle auch die nächsten Tatorte schauen, bis keiner mehr kommt und ihm aufhilft!

Und die ARD schrieb alles wissenswerte im Vorfeld:

Regie führte Markus Imboden, das Drehbuch stammt von Khyana el Bitar, Dörte Franke und Stephan Brüggenthies.

Und am 15.1. geht es weiter: „Die Wacht am Rhein“. Was zu erwarten ist?

Im „Veedel“ patrouilliert die selbst ernannte Bürgerwehr „Wacht am Rhein“, um die Straßen sicherer zu machen. Doch dann wird beim Überfall auf eine Zoohandlung der Sohn des Inhabers erschossen. Max Ballauf und Freddy Schenk ermitteln.

 

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