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Strache und Armin Wolf – wie ein altes Ehepaar

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Juhu und Bravo, schreien die österreichischen ORF-Kollegen. Hat doch ORF-Fragensteller Armin Wolf den FPÖ-Chef in eine Falle gelockt, aus die er nur schwer entkam. Dabei fällt keinem Medium auf, dass Wolf selbst in der Falle sitzt.

Es war das große Interview zum Jahresstart und der ORF-Cheffragesteller wollte Christian Strache gleich zeigen, wie das neue Jahr werden wird. Angeblich konkurriere Hofer mit Strache, weil Hofer viel beliebter wäre. Deshalb hätte die FPÖ Hofers Bild auf Plakaten verkleinert. „Die Frage stellt sich nicht, weil Norbert Hofer weder Interesse hat, Parteichef zu werden, noch, als Kanzlerkandidat ins Rennen zu gehen“, antwortete Strache, was ihm als „ausweichen“ vorgeworfen wird.

Der richtige Kracher kam etwas später. Eine (angebliche) Partnerschaft mit der russischen Partei „Einiges Russland“. Ob Strache hier wirklich uininformiert war, dasr man bei einem Parteichef bezweifeln. Warum er diese Partnerschaft nicht zugab, versteht nur Strache selbst. Denn internationale Parteipartnerschaften gehören zum Parteialltag – und können über Krieg und Frieden entscheiden. Natürlich würde eine ehrliche Antwort, unter dem Motto: „Ja, wir kooperieren“ den Staatssender ORF in den Wahn treiben. Aber Wähler und Friedensbefürworter können diesen Schachzug nachvollziehen, wie auch jenen mit der AfD in Deutschland oder mit Front National in Frankreich. Und sie würden verstehen, dass man als Kooperationspartner nicht jede Forderung der Freundespartei unterstützt. Vielleicht wäre dies aber auch für ORF-Zuschauer zu schwer zu verstehen – und SPÖ, ÖVP sowie die Grünen müssten ihre europäischen Kooperationen erklären.

Was als Erfolg gegen Strache gefeiert wird, ist eine Feier zum Untergang der staatlichen Sender. Das erkennen auch viele Kommentatoren bei heute.at:

Ich habe das Interview oder die Diskussion oder was auch immer das war was Wolf da abgehalten hat, mitverfolgt. Herr Wolf war gar nicht an einer Diskussion im politischen Sinn interessiert. Erst wollte er Strache ausreden weiterhin Spitzenkanditat zu bleiben, dann wollte er ihm seine Beziehungen ins Ausland schlecht reden (übrigens ist zu erwarten dass genau DIESE Leute mit denen er Beziehungen führt in naher Zukunft die neuen Regenten deren Länder sein werden, weil das Volk es so will) und am Ende wollte er ihn als trottel dastehen lassen. So sieht unabhängiger Journalismus aus. Was solls, ich habs eigentlich wegen Strache eingeschaltet. Der Wolf kann da in seiner ORF Höhle sitzen und heulen was er will, schau sowieso nie ZIB oder sonstige Informationsformate vom ORF.

schreibt Vota. Und Mycomment setzt nach

Vom ORF würde ich mir erwarten, dass natürlich sowohl die kritischen Themen als auch die politischen Inhalte in einem Interview behandelt werden. Es ist nicht die Aufgabe einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, für die Regierung Propaganda zu machen, im Gegenteil.
Der öffentliche Rundfunk hat einen allumfassenden Informationsauftrag. Wenn Informationen im öffentlichen Rundfunk gesiebt oder tendenziös zusammengestellt und geschnitten werden, würde dies in einem demokratischen Land Konsequenzen für die dafür Verantwortlichen nach sich ziehen. Natürlich versuchen Journalisten auch ihre Sympathien hin und wieder unterzubringen. Das wäre auch noch OK, wenn diese Journalistenstellen ausgewogen besetzt wären. Sind sie aber nicht – es gibt unter den Ankerleuten ausschließlich Linksgrüne und das geht gar nicht. Vor allem wenn man bedenkt, dass ja fast die Hälfte der Österreicher anders denkt. Die fühlen sich dann vom Fernsehen vera****t.

Und Elisabeth1944 fragt:

Sind Interviews nur dazu da, den Partner fertigzumachen oder sollten sie Informationen für den Zuseher bringen.
Herr Wolf kommt sich immer wieder guuuuuuuut vor, wenn er in seiner süffisanten Art agiert. Eigentlich heißt es ja Interviewpartnerund nicht Interview-Gegner.
Nur so weiter Herr Wolf. Vielleicht bringt ihnen das einen Orden vom ORF.

Man möge hoffen, dass der Zuschauer selbst nachdenkt – und sich nicht, wie in Deutschland von ARD und ZDF, zum einheitlichen Kopfnicken einladen lassen, wenn die Propagandaredner auf dem Bildschirm erscheinen.

Zu guter Letzt muss man jedoch Wolf und Strache bescheinigen: Nach unzähligen Interviews verhalten sie sich wie ein altes Ehepaar, das sich darum streitet, wer abwäscht. Letztendlich wird das Geschirr nass, bevor es zerbricht. Da hilft auch keine Strache-Formulierung per Facebook, in der er – völlig zurecht – schreibt:

„Er kann es einfach nicht lassen. Jedenfalls witzig, wie Armin Wolf heute wieder in unsere Richtung geschäumt und verdreht hat…“ und „Die wirklichen Probleme unseres Landes, wie zB: Lohnentwicklung, niedrige Pensionen abseits einer Inflationsanpassung, Pflegemisere, Gesundheitspolitik, PISA-Bildungsdefizit, Rekord-Arbeitslosigkeit, Kriminalitätsentwicklung, Asyl- und Flüchtlingspolitik, politischer Islam, Terrorismus und Parallelgesellschaften in Europa, höchste Steuer- und Abgabenpolitik, Verwaltungs- und Steuersenkung, etc., all das hat Herrn Wolf natürlich nicht interessiert! Ist ja auch nicht im Interesse des ORF-Staatsfunks! :-)“

All diese Themen hätte Strache auch ungefragt ansprechen können – bis ihm das Mikrophon abgeschaltet worden wäre.

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