Ohne Moos nix los!


Soziale Technologien

In der Weltwirtschaft werden die meisten Anwendungen sozialer Technologien derzeit nicht genutzt. Dabei könnten viele Unternehmen die Produktivität ihrer Wissensarbeiter um bis zu 25 Prozent mit dem Einsatz dieser Technologien stärken.

von Javier

Wie Informationen gesucht und geteilt werden

In nur wenigen Jahren haben die sozialen Technologien geschafft, den sozialen Interaktionen im Internet Geschwindigkeit und Umfang zu geben. Egal, ob es sich um Konsumgüter oder um politische Statements handelt, Menschen auf der ganzen Welt nutzen ständig und ausgiebig Social-Media-Plattformen, um Informationen zu recherchieren und sie zu teilen. Unternehmen nutzen diese Plattformen auf zweierlei Weise: Sie können über diese Plattformen umfassendere Erkenntnisse generieren und auf der anderen Seite gezielte präzise Botschaften und Angebote zu vermitteln.

Unzureichende Ausnutzung der Möglichkeiten

Tatsächlich nutzen 72 %, also beinahe drei Viertel, aller Unternehmen soziale Technologien in irgendeiner Weise. Doch nur sehr ein verschwindend geringer Bruchteil von ihnen befindet sich auch nur in der Nähe davon, den vollen Nutzen zu erreichen, der mit dieser Technologie möglich ist. In der Tat bleiben die besten Anwendungen der sozialen Technologie weitgehend ungenutzt. Zwar entwickeln viele Unternehmen Wege, um die Verbraucher durch soziale Technologien zu erreichen und aus ihr Erkenntnisse für Produktentwicklung, Kundenservice und Marketing zu sammeln. Doch das McKinsey Global Institute (MGI) hat festgestellt, dass im Nutzen der sozialen Technologien ein doppelt so hoher Nutzwert darin besteht, die Kommunikation, den Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens und zwischen zwei oder mehreren Unternehmen zu verbessern. Nach Schätzungen des Instituts betragen die möglichen Steigerungen der Produktivität bei vollständiger Nutzung aller Möglichkeiten zwischen 20 und 25 %.

Wo liegen die Möglichkeiten im Einzelnen?

Wenn man den großen Topf des Verbesserungspotenzials betrachtet, liegen etwa zwei Drittel davon in der Optimierung der Kommunikation und der Zusammenarbeit in einem Unternehmen und zwischen zwei und mehreren Unternehmen. Ansatzpunkt dieser Aussage ist die Tatsache, dass der durchschnittliche Arbeitnehmer schätzungsweise 28 % seiner Arbeit damit verbringt, E-Mails zu verwalten. Fast 20 % der Arbeitszeit ist der Durchschnitts-Arbeitnehmer damit beschäftigt, interne Informationen zu suchen oder Kollegen aufzuspüren, die ihm dabei helfen können. Unternehmensintern genutzte soziale Technologien könnte die Zeit, die Mitarbeiter auf der Suche nach internen Informationen sind, um 35 % reduzieren.

Die Höhe der Wertschöpfung ist abhängig von der Branche und den Wertquellen

Die Höhe des Nutzens, die das einzelne Unternehmen vom konsequenteren Einsatz sozialer Technologien erzielen könnte, hängt stark von der Branche ab, in der die Firma tätig ist und auch von den Wertquellen, die für das Unternehmen Bedeutung haben. So können Unternehmen mit einem hohen Anteil von interaktiven Arbeitnehmern durch einen schnelleren Informationsaustausch und eine reibungslosere Zusammenarbeit enorme Steigerungen in der Produktivität erreichen. Unternehmen, die beispielsweise auf die Beeinflussung der Konsumenten angewiesen sind, können durch die Interaktion über Social Media einen erheblichen Mehrwert erzielen. Mehr Informationen zu dem Thema findet man über market analysis.

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