Ein Problem: deutsche Geschichte und Gegenwart

Deutschlands Geschichte, so könnte man beim allabendlichen Fernseh“genuss“ denken, ist kurz. Sie beginnt mit einem Gefreiten im ersten Weltkrieg und endet 1945 mit dem zerschossenen, geplünderten, zerbombten Berlin. Während vor einigen Jahren noch über die Geschichte Sachsens, Preußens, gar über das Germanentum, berichtet wurde, gelten diese Zeiten nicht mehr in der Geschichtszusammenfassung der deutschen Medien.

Dabei könnte man aus der Geschichte lernen. Preußens Religions- und Pressefreiheit, Sachsens Diplomatie wären nur einige Beispiele die uns gut täten. Besonders jetzt, wenn es um Muslime, um „die die noch nicht so lange hier leben“, um Neubürger geht. Besonders jetzt, wenn in Mitteleuropa Christen, Muslime, Atheisten, Heiden Tür an Tür leben sollen. Besonders jetzt, wenn die staatshörigen Medien immer öfter der Falschaussage überführt werden.

Stattdessen entfährt es Politikern: „Jeder der hier lebt, muss Israel als Staat anerkennen“ – Soweit richtig und doch falsch. Getreu der preußischen und der patriotischen Auffassung sollte jeder, der hier lebt, jedes Land der Welt anerkennen. Und jeden Bürger. Auch Deutschland, auch Deutsche.

Doch dies ist mit Deutschland nicht zu machen! Da lobt die staatstreue Presse, wie „Die Welt“, Menschen, die andere Menschen ausgrenzen: Zum Beispiel AfD-Wähler. Ergo Antidemokraten! Da wundert sich „Die Welt“ und  „N-24“, dass es Länder gibt, bei denen Läden Hitler heissen dürfen, das Hakenkreuz verwenden, während in Deutschland jagt auf HH- Kennzeichen an Karussells und Ringen gemacht wird.

ein-sklave-moechte-nicht-frei-seinDiese Hetzjagd wäre ohne Denunziantentum kaum möglich und das Denunziantentum kaum ohne die Hilfe der Medien: 18, 88, 26 – AH, HH – ob n-tv oder ZDFinfo, alle erklären uns diese Zahlencodes und warnen davor, wie einst vor Lonsdale-Kleidung und Polo-Shirts, Springerstiefel und farbige Schnürbänder.

Durch diese Aktivitäten abgelenkt, kann das passieren, was kommen soll: Durch neue Gesetze und der Verschärfung älterer Vorschriften, kann Schritt für Schritt die Demokratie abgebaut werden. Einzig schlimm daran, dass die linken Kräfte in Deutschland, diese Wegstrecke nicht nur begleiten sondern den Weg dazu ebnen. Daraus eine Autobahn erbauen.

Und wer Autobahn sagt, spricht auch das Wort Umvolkung aus. Wörter also, die bereits zu NS-Zeiten, wie Lügenpresse, genutzt wurden. Dabei ist es dank der geschichtlichen Eingrenzung des Wissens egal, das der Begriff „Lügenpresse“ weit vor den Jahren der Hitler-Regentschaft gab. Umvolkung im Übrigen ebenso. Ein Begriff, den die Franzosen und Engländer abseits Europas umsetzten.

Doch wen interessiert schon die Kolonialzeit der Briten, der Franzosen, wenn doch auch Deutschland Ländereien hatte und eine eigene Art der Entwicklungshilfe aufbaute. Noch heute verehrt man im tiefen Afrika den deutschen Kaiser, der Schulen und Strassen bauen lies. Aber es gab auch Krieg und Opfer. Wie in Amerika, wie in Asien.

Wer das Buch „Flugscheiben, Ufos und Erdnazis“ liest, entdeckt, das nicht nur in Deutschland die Judenfeindliche Stimmung und der Rassismus am Überkochen war. Das die gleichen Phänomene auch in den USA, in Polen oder in anderen Ländern zu verspüren waren. Und Deutschland – einmal mehr zum Spielball der Welt wurde – setzte kranke, perverse Weltideen um. Bis heute hat die Welt davon ihre Nachwehen – und forscht, wie es dazu kommen könnte. In Deutschland jedoch wird nicht geforscht. In Deutschland wird die Antwort bestimmt.

Und so kommt es, dass aus „Kauft nicht beim Juden“ „AfD nicht willkommen“ wurde, dass Millionen Neubürger die „die schon immer hier leben“ (Merkel) verängstigen. So kommt es, dass Meinungsfreiheit zwar garantiert, Meinungsbildung jedoch verhindert wird, dass Pressefreiheit zwar schriftlich festgelegt ist, doch die Medien diese Freiheit für Machtanteile verkauften. So kommt es, dass Erfindungen verschenkt werden, wie das mp3-Format, und gleichzeitig Patente teuer eingekauft werden. So kommt es, dass die Polizei zwar Falschparker aufschreibt, aber sich in bestimmte Stadtteile nicht hineintraut. So kommt es, dass Milliardäre die bundesdeutsche und europäische Politik bestimmen, während Menschen auf unseren Strassen verhungern. Ungerechtigkeit und Feigheit lösen sich bei diesen Situationen nicht nur einander ab. Sie vermischen sich.

Auf jede Kritik kommt daher die Antwort: Uns geht es doch gut! Wir jammern auf einem hohen Level. – Dabei bemerken wir nicht einmal mehr, dass wir die fremden Einflüsse, in unserem Leben und in unserer Sprache integriert haben. Wir leveln nur noch, statt uns zu entwickeln. Und ja, uns geht es gut: denn jeder möchte Aufseher werden. Und manche schaffen dies. Wie damals, in dem Stück deutsche Geschichte, das uns täglich vorgehalten wird – und bei dem heute noch willige und unwillige Mitstreiter bestraft werden, weil sie auch nur eine Sprosse höher stehen wollten, als der Nebenmann, weil sie auch nur überleben und leben wollten.

Es verwundert kaum, wenn Schüler das Zeichen des Bösen, das Hakenkreuz, in Tische und Stühle einritzen. Es ist kein politisches Bekenntnis, es ist die kleine Revolte: Etwas tun, das verboten ist. Das Schlimme daran, ist nicht das Zeichen, nicht der Schüler; sondern der Umgang damit. „Das darfst du nicht“ und ein erhobener Zeigefinger ersetzen keine Erklärung. Im Übrigen gilt das gleiche mit den IS-Fahnenträgern inmitten der Großstädte Deutschlands. Doch unsere Bildungsstätten wollen und dürfen nicht erklären, sie dürfen verteufeln und „Basta“ sagen. Sie dürfen den Bildungshungrigen nicht bilden, sondern müssen den Bildungsuninteressierten mitschleifen. Sie dürfen „Freiheit“ sagen und müssen Zwang umsetzen. Beileibe nicht nur im Geschichtsunterricht, nicht nur in Schulen, sondern auch in Mathematik und Universität, in Kunst und Kindergarten.

Würde Deutschland seine Geschichte aufarbeiten, könnte Deutschland seine Gegenwart gestalten. Demokratisch, sozial, fair – frei! Denn : Geschichte wiederholt sich, solange man sich nicht gegen die Anfänge wehrt.

 

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