MDR und der Pressekodex 12.1

12.1 Berichterstattung über StraftatenIn der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.

Darauf beruft sich der Staatssender mdr gegenüber seinen Zuschauern, als auch der Polizei Thüringen. Es geht – einmal mehr um eine Vergewaltigung in Meiningen, über die wir bereits berichteten.

Bild Twitter – mit Dank an FRBorisBalkan für den Hinweis

 

Während in Deutschland bereits über 17 Millionen gemeldete Ausländer und Personen mit Immigrationshintergrund leben – also etwa so viele Menschen, wie seinerzeit in der DDR – versucht man beim mdr eine wichtige Information den Zuschauern, Hörern und Lesern vorzuenthalten, da es sich gegen eine „Minderheit“ richtet. Eine Minderheit, die längst das Wort Minderheit übererfüllt: Rechnet man die „Flüchtlinge“ und die nicht gemeldeten Ausländer hinzu so kommt man, je nach Expertenaussage, auf 20 bis 25 Millionen Personen ausländischer Herkunft in der Bundesrepublik mit offiziellen 82 Millionen Einwohnern. Der Graubereich für ausländische Mitbürger dürfte noch deutlich höher sein.

Im Gegenzug verstehen die Macher der sogenannten öffentlich-rechtlichen Sender nicht, warum das Vertrauen in diese Staatssender beinahe täglich sinkt. Da versagt das ehemalige Nachrichtenflagschiff Tagesschau einmal mehr bei einem Mord an einer Deutschen, weil man darüber nicht berichtet und muss letztendlich den Chef vorschicken, der sich über Facebook (sic!) rechtfertigen muss.

Dreht man die Nachrichtenlage einmal um – also ein Deutscher hätte einen Flüchtling vergewaltigt, getötet, beraubt; so wären die Nachrichtenkanäle damit voll. Und selbst ein stolzer Deutsch-Türke, Deutsch-Amerikaner, Deutsch-Holländer, Deutsch-Chinese wäre plötzlich ein Detlef, ein Marko, ein Deutscher in der Berichterstattung. Darf die Presse machen, da alles was mit der Bezeichnung deutsch anfängt keine Minderheit sein kann. Nicht einmal in Offenbach, eine Stadt in der 60% Immigranten leben.

Es sollte endlich in den Köpfen der Meinungsmacher hineingehen, dass man die Täter nicht schützen, sondern benennen sollte. Opfer gehören beschützt!  Denn nur wer Täter und Taten benennt, kann für Sicherheit und Ordnung sorgen. Dabei geht es nicht um Ängste schüren, sondern um Aufmerksamkeit. Dabei geht es nicht um Populismus sondern um Aufklärung und Fakten.

Das „postfaktische“ Zeitalter und die „Fakenews“ fangen genau bei diesen Mitteilungen, egal ob mdr, NDR oder BILD und Fokus, n24 und BUNTE an. Sie sind verwässert, sie sind gefälscht, sie sind Nach-ge-richt-et und richten – den Falschen!

Besonders die staatsnahen Medien sollten in ihre Zuschauer, Leser und Hörer Vertrauen setzen. Sachlagen berichten und den Konsument werten lassen.

In eigener Sache: Auch aus diesem Grund wurde der Preussische Anzeiger gegründet. Es geht nicht darum Recht zu haben, Recht zu vertuschen – viel eher bauen wir darauf, das unsere Leser mit-denken und selbst-entscheiden. Man muss mit den Meinungen der Autoren dieser Seite nicht eins sein. Unser Ziel ist es, Gedanken anzustossen – und Meinung und Wissen bilden zu lassen. Leider benötigen wir auch dafür Ihre Unterstützung.

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