Gewinnspiel


Auch wir sind Rosa

Strom ist kein Luxusgut – Strom ist Überleben. Abertausende Bürger in der „reichen“ Europäischen Union haben aber keinen Strom, keine Heizung. Einfach, weil sie sich diese Ausgaben nicht leisten können.

Währenddessen erzählen Politiker und selbsternannte Experten etwas von Globalisierungsverlierern. Vielleicht zählte zu diesen auch Rosa. Eine 81-Jährige, die in ihrer kleinen Wohnung im katalanischen Reus im Nordosten Spaniens am giftigen Rauch erstickt ist. Weil sie sich Kerzen anzündete, um wenigstens etwas Licht zu haben. Denn der Strom war seit Monaten wegen unbezahlter Rechnungen abgestellt worden.

Der Tod der Rentnerin rüttelt Spanien wach – und dies sollte übergreifen:

Denn trotz dieser und ähnlicher Todesfälle diskutiert die EU über „grünen Strom“, Deutschland machte den „Energiewandel“ vor – auf Kosten der Bevölkerung, der Verbraucher! So gibt es auch in Deutschland hunderttausende Haushalte ohne Heizung und Strom, der Preussische Anzeiger berichtete vielfach darüber. Aber wen interessierts – Deutschlands Energieversorger verschenken sogar Strom, damit man ihn nicht „günstig“ an die Verbraucher weiterreichen muss. Auch Großkonzerne sind von EEG und anderen Belastungen freigestellt. Natürlich zum Wohle des frierenden Volkes, das im Dunkeln vegetiert. Gabriels Dunkeldeutschland, einmal anders.

„Eine fortschrittliche Gesellschaft darf nicht zulassen, dass sozial ausgegrenzte Bürger wegen Energiearmut sterben“, klagte indes die spanische Zeitung „El País“ in einem Leitartikel. Caritas und Rotes Kreuz springen ein, um den wirtschaftlich Schwächsten zu helfen. „Es kann nicht sein, dass in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone Menschen sterben müssen, weil Firmen, die dicke Gewinne machen und ihren Chefs Skandalgehälter zahlen, armen und älteren Menschen den Strom abdrehen“, sagte der Chef der linken Protestpartei Podemos, Pablo Iglesias.

Ein neues Denken für Europa? Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy  kündigte einen Sozialbonus, einen Rabatt auf die Strom- und Gasrechnung für rund 1,6 Millionen Haushalte, an. Ob andere „reiche“ Länder mitziehen bleibt fraglich. Immerhin wollten die EU-Bürokraten die nationalen Energiegesetze in EU-weite Richtlinien umwandeln und somit den Nationalstaaten diese Entscheidungen „abnehmen“.

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Dabei wäre die Lösung einfach – und innerhalb von wenigen Tagen umsetzbar.

Wasser, Strom und Bildung müssen kostenfrei für jeden Bürger zur Verfügung gestellt werden.
Wasser – ist unser Grundstoff Nummer 1 auf der Erde und wird uns durch die Natur kostenfrei gegeben.
Strom – die Zeit der Abzocker ist vorbei, denn schliesslich sind wir so stolz auf unsere Solar- und Windenergie. Sonnenstrahlen und Wind gibt es frei Haus
Bildung – das Land braucht gebildete Menschen, die unsere Zukunft verwirklichen. Dazu gehört nicht nur das Schulwesen neu überdacht, sondern eben auch dass man den Internetzugang ermöglicht, damit man sich bilden kann

forderte ich bereits vor Monaten, denn diese Punkte sollten Menschenrechte sein!

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