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Umfrage belegt: Mannheimer haben Angst vor der Innenstadt und fühlen sich unsicher!

Der “rheinneckarblog” beendete vor einigen Tagen eine überaus interessante Umfrage, welche er gemeinsam mit Stirvox.com durchführte. Mehr als 550 Personen beteiligten sich daran. Das Ergebnis veröffentlichte Hardy Prothmann unter dem Titel: “Massive Ängste und Zweifel an der Sicherheitslage in Mannheim”. Der Bericht belegt, was der Autor dieser Zeilen schon seit 2012 sagt und in unzähligen Bürgergesprächen erlebt hat. Rund 2 von 3 Mannheimern versuchen demnach, Innenstadt, Neckarstadt-West und Jungbusch zu meiden, wenn es irgend wie möglich ist. Als zu gefährlich werden diese Stadtviertel eingestuft. Tatsächlich vergeht fast kein Tag ohne Polizeimeldungen über Diebstahl, Gewalttaten, Bandenkriminalität oder Massenschlägereien aus diesem Gebiet. Bereits Ende 2014 bestätigten Anwohner der Neckarstadt bei einer Ortsbegehung des NPD-Ortsverband Mannheim, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit die Staßen des eigenen Viertels nicht mehr freiwillig betreten und sich vielmehr in ihren Wohnungen verschanzen. Insbesondere die arabischen Clans und ihre Clankriege als auch Banden aus Osteuropa wurden dafür wiederholt als Gründe genannt. Nebenbei bemerkt: Die genannten Stadtteile haben laut www.mannheim.de einen Anteil an Migranten von über 60 bis knapp 70%. Die nach der Umfrage des RNB als sicher empfundenen Stadtteile (Feudenheim, Friedrichsfeld, Wallstadt, Seckenheim) haben mehrheitlich einen Migrantenanteil von rund 20%.

Die meisten Mannheimer haben Angst vor der immer weiter ausartenden Straßenkriminalität und fürchten sich vor Gewalt. Mehr als jeder zweite Mannheimer fühlt sich nicht mehr sicher in seiner Stadt und über 60 % sehen in den letzten 5 Jahren eine Verschlechterung der Lage. Rund jeder Dritte hat sich zum Selbstschutz bewaffnet und jeder Vierte empfindet Mannheim nicht mehr als lebenswert. Auch das kann ich aus eigener Erfahrung und vielen Bürgergesprächen bestätigen. Wer kann, zieht aus Mannheim weg. Wenigstens in die Vororte. Wallstadt und Feudenheim sind dafür beliebt weil sie als relativ ruhig gelten. Wer arbeitstechnisch die Möglichkeit dazu hat, verlässt Mannheim ganz. Etwa in Richtung Schwetzingen oder am besten in den Odenwald. Auch dafür kenne ich viele Beispiele. Doch was bewirkt das? Noch mehr Raum für Kriminelle! Heute geben die Mannheimer ihre Innenstadt auf, morgen die Vororte und übermorgen das ganze Land! Am Ende leben wir im wilden Westen und verstecken uns in Trümmern vor umherstreifenden Verbrecherbanden. Übertrieben? Wer hätte vor 10 Jahren die jetzige Situation für möglich gehalten? Und dennoch, oder vielleicht sogar gerade deswegen kam es so!

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Die Schuld sehen viele Befragte, sowohl bei der Umfrage des RNB als auch auf der Straße, bei der Politik. Zu wenig Polizei, die zu immer schlechteren Bedingungen arbeiten muss. Zu lasche Gesetze, die Verbrecher kaum abschrecken und erst recht nicht die Bevölkerung vor ihnen schützen können. Die von grün-schwarz geplanten 1500 neuen Polizisten kommen nicht nur viel zu spät, allein durch die Ausbildungszeit können sie nicht vor 2019 ihren Dienst aufnehmen, sondern sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Gewerkschaft der Polizei in Baden-Württemberg fordert mindestens 2500 neue Beamte und zusätzlich eine bessere Hilfe durch die kommunalen Ordnungsdienste. Die “Miliz” des “freiwilligen Polizeidienstes”, tapfere Freiwillige, welche nach 2 Wochen Ausbildungszeit mit scharfer Waffe auf die Verbrecher losgelassen und mit einer Aufwandsentschädigung abgespeißt werden, wird daran ebenfalls nichts ändern. Schon für den Schutz der aktuell anlaufenden Weihnachtsmärkte sieht die Polizei keine ausreichenden Mittel mehr. Die Stadt Heidelberg hat deshalb 80 Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes zur Aushilfe beauftragt.

Nun stellen wir also fest: die Mannheimer haben Angst in ihrer eigenen Stadt in der sie aufgewachsen sind und die ihre Heimat ist. Sie empfinden Mannheim als nicht mehr lebenswert, versuchen gar die Stadt zu verlassen. Das daran die Politik die Schuld trägt, haben die meisten erkannt. Aber handelt irgend wer? 2014 wählten 98,9% der Mannheimer genau die Parteien wieder in den Gemeinderat, die eben diese Politik betreiben. Bei der Landtagswahl im März 2016 sah es nicht viel besser aus. Der Mannheimer Norden setzte sein Vertrauen in den Kandidaten der AfD, welcher das Direktmandat gewann. Gewiss ein Hilfeschrei. Doch ein wirkungsloser! Kurz darauf hat sich die AfD zerstritten und in zwei Fraktionen zerlegt. Nun haben die Fraktionen zwar wieder zusammen gefunden, bei der Aktion aber Mandate eingebüßt. Frieden gibt es immer noch nicht. Kurz vor dem Landesparteitag der AfD in Kehl hat die Landesführung noch den Vorstand des Kreisverband Mannheim für ungültig erklärt. Wer will bei diesem Kindergarten ernsthaft erwarten, dass die AfD das Vertrauen der Bürger in ernsthafte Politik umsetzen wird?

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