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Die konservative Sammelpartei

Vielleicht erinnert man sich noch an die Deutsche Konservative Partei, jene die nicht DKP sondern Deutsche Konservative genannt werden will. Zwischendurch nannte man sich auch mal Allianz und verbarg im Logo bereits diverse andere Bezeichnungen.

Diese kamen zumeist von Parteiverschmelzungen, wie einst mit den Senioren. Doch Erfolg versprach dies bisher nicht, weder bei Bundes- noch bei Landtagswahlen. Auch bei der Wahl zum EU-Parlament war man fern ab vom Erfolg. Doch zu einem Umdenken führte dies nicht. Stattdessen hat man vor wenigen Tagen die nächste Fusion vorgezeigt:

Darin heißt es:

Nach intensiven Sondierungsgesprächen zwischen den beiden Parteivorsitzenden Dieter Jochim (DEUTSCHE KONSERVATIVE) und Udo Thümmel (Zukunft für Deutschland) sowie ihren Bundesvorständen steht fest, daß der historischen Fusion der einzigen wirklich konservativen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland nichts mehr im Wege steht. Gemeinsamkeiten im Programm hat man bereits vor einiger Zeit erkannt. „Wir sind davon überzeugt, dass die Basis einer Fusion zustimmt“, so die beiden Bundesvorsitzenden. Danach werden wir um den gesellschaftlichen Einfluss in Deutschland ringen. Aus den frei werdenden Synergieeffekten erhoffen sich die beiden Politiker neue Ideen.

Eine Bündelung der konservativen Kräfte ist durchaus sinnvoll – und wäre Erfolgversprechend. Wäre, könnte, hätte … denn die bisherigen Fusionen unter Dieter Jochim liefen, wie bereits angeschnitten, nicht wirklich erfolgreich. Ob sich das mit „Zukunft für Deutschland“ ändern wird?

Die Hoffnung jedoch sollte man nicht zu schnell aufgeben, denn die nächsten Splitterparteien werden in den nächsten Monaten hinzustossen. Und sollte die NPD verboten werden, die AfD im Bund versagen, ProD, Freiheit, Die Rechte, …, untergehen und keine konservative Alternative am Horizont auftauchen, könnte diese Partei wirklich nochmal von der bundesrepublikanischen Parteienfinanzierung leben. Der Wähler jedoch wird – böse Zukunftsvorausschau – nichts davon haben. Zumindest so lange nicht, wie die Deutsche Konservative an ihrer Gangart festhält.

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