Gewinnspiel


Multikulti und Jubel bei Weltmeisterschaften auf Kosten Deutschlands?

Wollen wir, dass Deutschland nicht bloß dem Namen nach Deutschland heißt, müssen wir handeln.

 

Mein Kollege und Herausgeber, Hagen Ernst, nennt unsere deutsche Nationalmannschaft bloß noch: „Die DFB-Auswahl“. Das meint er nicht abschätzig, vielmehr drückt er damit seine Distanz zu einer Mannschaft aus, die mit Deutschland wenig gemein hat.

Der Bundestrainer Joachim Löw ist aber gerade entgegengesetzter Meinung. Diesen Freitag bekam er den Integrations-Bambi verliehen und hielt dabei eine Rede, über die man unterschiedlicher Meinung sein kann. Löw meinte etwa, über die Nationalmannschaft: „Deutschland steht bei uns drauf, aber Multikulti steckt drin …“

Das ist nicht unwahr, was soll das aber heißen? Geht es nach Löw, ist Multikulti eine erstrebenswerte Form gesellschaftlichen Zusammenlebens. Nun darf jeder Mist erzählen, auch ein Bundestrainer, zumal wenn er einen Preis bekommt und sich genötigt sieht, eine große Rede halten zu müssen.

Was stört meinen Kollegen Hagen Ernst an unserer Nationalmannschaft? Kurz gesagt, ihn stört bereits die Namensentwicklung der DFB-Auswahl. Noch vor zehn Jahren sprach man ganz selbstverständlich von der Deutschen Nationalmannschaft, die anschließend zur „Mannschaft“ schrumpfte und jetzt, in der Rede von Joachim Löw, sogar als „Integrationsmannschaft“ bezeichnet worden ist.

Waren, etwa bei der WM 1990, noch ganz selbstverständlich deutsche Spieler im Spieler-Aufgebot, sind es jetzt vielfach Spieler mit ausländischen Namen, die nicht mal unsere Nationalhymne mitsingen wollen. Ich nenne da vor allem Mesut Özil, Sami Khedira oder Jerome Boateng. Was hat das mit Integration zu tun? Das fragt sich so mancher, etwa Hagen Ernst.

Ich halte Joachim Löw nicht für dumm, aber er scheint mir nicht richtig zu Ende gedacht zu haben, was er bei der Verleihung des Integrations-Bambis sagte. Was heißt es denn, wenn eine Mannschaft als „deutsch“ bezeichnet wird, aber ihre Spieler vielfach ausländische Wurzeln haben und die Hymne nicht mitsingen? Es kann nur heißen, dass diese Mannschaft bloß noch dem Namen nach deutsch ist.

Multikulti und Jubel bei Weltmeisterschaften auf Kosten Deutschlands? Diese Frage kann ich freilich nicht beantworten. Aber die Frage ist wichtig und immer mehr Bürger stellen sie sich.

Wie in Deutschland über Multikulti diskutiert wird, zeigen einige Beispiele. Kanzlerin Merkel (CDU) öffnete ohne Rücksprache mit dem Parlament und dem deutschen Volk, Deutschlands Grenzen und ließ ungehindert Tausende Migranten ins Land. Wer das kritisierte, galt, und gilt, als „Rassist“ und „Fremdenfeind“. Bald war klar, dass diese sogenannten Flüchtlinge bis zu 10.000 Dollar an Schlepper zahlten, um über das Mittelmeer, den Balkan hinauf, nach Deutschland zu gelangen. Selbst das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) sprach von diesen Menschen nicht als Flüchtlingen, sondern als Migranten. Und bei uns? Bei uns spricht man nur vereinzelt von Migranten. Hartnäckig hält sich die Floskel „Refugee“ oder „Flüchtling“. Es ist aber einerlei, wie man diese Fremden nennt, Merkels despotisches Verhalten hätte Thema sein müssen. Es waren aber nur wenige, die Kritik geübt haben. Einer war der Ex-Verfassungsrichter Bertrams, der Merkels Entscheidung von 2015, als „Akt der Selbstermächtigung“ bezeichnet hat. Lieber spricht man bei uns über „Rassisten“ und „Fremdenfeinde“.

Zum Glück lässt sich das nicht jeder Bürger gefallen. 2014 gründete sich in Dresden die Bürgerbewegung (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes), Pegida, die aus Reaktion auf die Zunahme der Islamisierung Deutschlands entstand. Aber diese Islamisierung wird in den Medien hartnäckig geleugnet. Aber was sind das für Leute, die etwa aus Syrien, zu uns als „Flüchtlinge“ reisen? Es sind Moslems. Unsere Staatsministerin für Integration, Aydan Özogus (SPD), ist Moslemin, ihre zwei Brüder sympathisieren mit dem iranischen Gottesstaat und betreiben in Deutschland eine Internetplattform (Muslimmarkt), die sogar vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Ich könnte jetzt noch viele weitere Beispiele anführen, die alle die Behauptung unterstreichen, dass Deutschland auf dem Weg der Islamisierung ist. Übrigens ist Frau Özogus für die Vollverschleierung der Frauen. Und so eine ist Integrationsbeauftragte! Aber Deutschland redet lieber über „Rassismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“. Wir haben auch sonst keine anderen Sorgen.

Einen Umstand, der zum Thema „Integration“ gehört, muss ich noch erwähnen. Die Süddeutsche Zeitung hat am 19. November über einen Antrag des CDU-Kreisverbands Ravensburg berichtet, dessen Zustimmung als sicher gelten soll. Der Antrag, über den die CDU auf ihren Bundesparteitag im Dezember abstimmen will, ist von einer ablehnenden Haltung gegen Volksentscheide auf Bundesebene die Rede. Mit anderen Worten, wir, das Volk, sollen auch zukünftig wenig mitzureden haben. Wir solln alle paar Jahre zur Wahl gehen und sonst brav unser Maul halten. Das sagt die CDU zwar nicht mit diesen Worten, aber darauf läuft der Antrag hinaus. Mit Integration hat das wenig zu tun. Wir, das Volk, werden nicht in die Politik integriert, wir werden nur als Zuschauer geduldet, aber auch nur dann, wenn wir auf unseren Plätzen bleiben. Sobald wir unseren Unmut auf der Straße Luft verschaffen, sind wir „Rassisten“ und „Fremdenfeinde“. Insofern finde ich es vorbildlich, dass Pegida sich nicht einschüchtern lässt und regelmäßig weiter zu Kundgebungen aufruft.

Denkt man über Integration nach, fallen einem etliche Beispiele ein, die nicht mit dem Bild übereinstimmen, das Joachim Löw bei der Preisverleihung gezeichnet hat. Bei ihm klang es, als sei Multikulti: Sonnenschein und Spaß und Spiel. Aber noch im Januar regten wir uns darüber auf, dass Migranten, in der Silvesternacht, deutsche Frauen sexuell belästigt hatten. Auch da wurde erst geschwiegen. Erst als die Anzeigen häufiger wurden, sprachen Medien über die sexuellen Übergriffe der Migranten. Statt Lösungen zu diskutieren, gab es bloß wieder die gebetsmühlenartige Befürchtung, dass „Rassisten“ und „Fremdenfeinde“ diese Übergriffe für sich ausnutzen könnten.

Denke ich über die Rede unsres Bundestrainers nach, frage ich mich, warum er kritische Töne gemieden hat? Ich will den Bundestrainer nicht unnötig tadeln, seine Aufgabe besteht darin, eine Mannschaft auf den Platz zu stellen, die siegt. Das hat er 2014 bewiesen, als Deutschland den vierten Weltmeistertitel errungen hat. Er kann nicht Probleme lösen, an der unsere gesamte Gesellschaft krankt. Aber diese Sonnenscheinrede auf den Multikulturalismus hätte er auch nicht halten müssen. Diese Einseitigkeit empfinde ich als verlogen. Er ist nicht mal dafür, dass alle Spieler die Hymne mitsingen müssen. Für mich ist Löw ein Opportunist, für den allein der Sieg auf dem Platz zählt. Das ist nicht dumm, da man von ihm Siege erwartet; was brächte uns ein Patriot als Bundestrainer, der keine Titel holt? Ich bin kein Löw-Anhänger, aber er nutzt alle Möglichkeiten, die sich ihm bieten.

Seine Vision einer „Integrationsmannschaft“ wird als Gesellschaftsmodel nicht taugen, da sich die Realität in der Gesellschaft, bereits jetzt von der Realität eines Joachim Löw unterscheidet. Man muss dazu nur alles bedenken, was er in seiner Dankesrede übergangen hat. Multikulti funktioniert bloß bei einem Tunnelblick. Wer sich für gesellschaftliche Zusammenhänge interessiert, kann über Löws Rede nur den Kopf schütteln.

Insofern verstehe ich meinen Kollegen und Herausgeber Hagen Ernst, wenn er lieber Boxen schaut und von unserer Nationalmannschaft nur als „DFB-Auswahl“ spricht.

Anfangs fragte ich: Multikulti auf Kosten Deutschlands? Auch jetzt kann ich diese Frage nicht beantworten. Mein Bauchgefühl sagt mir: Ja; aber mein Kopf sagt mir: nein. Ob Multikulti Deutschland frisst, liegt an uns und unserem Verhalten. Wir können weiter über „Rassismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“ reden oder aber wir thematisieren endlich Lösungen. Eine Lösung wäre, dass wir Politiker vor Gericht bringen, die sich bei ihren Entscheidungen selbst ermächtigen, anstatt das Parlament und uns, die Bürger, vorher zu fragen. Auch befürworte ich Volksentscheide auf Bundesebene, wie das in der Schweiz üblich ist. Bei uns in Deutschland muss erst mal das eigene Volk integriert werden, bevor man Fremde hereinlässt und darüber diskutiert, wie die zu integrieren sind. Bei uns leben genug Alte und Kranke und Arme, um die sich die Politik nicht schert. Diese Menschen an der Gesellschaft teilhaben zu lassen, sie zu integrieren, dass ist, meiner Ansicht nach, die wirkliche Aufgabe, die wir bewältigen müssen. Gequatsche über „Rassisten“ und „Fremdenfeinde“ lenkt nur ab.

Und ganz wichtig: Wir sollten nur Leute zu Integrations-Ministern ernennen, denen Deutschland am Herzen liegt und die ihr Amt nicht ausnutzen, indem sie Deutschland weiter zu islamisieren helfen.

Wollen wir, dass Deutschland nicht bloß dem Namen nach Deutschland heißt, müssen wir handeln. Jubel bei Weltmeisterschaften ist wichtig, aber nicht, wenn Siege nur durch Multikulti erreicht werden sollen. Da ist Deutschland dann doch wichtiger. Oder etwa nicht?

https://blog.halle-leaks.de/video-loew-benennt-die-mannschaft-um-in-integrationsmannschaft/

http://www.merkur.de/politik/integrationsbeauftragte-ministerin-oezoguz-brueder-sind-islamisten-zr-3274550.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-cdu-parteitag-soll-volksentscheide-auf-bundesebene-ablehnen-1.3257223

https://www.welt.de/politik/deutschland/article150947586/Merkels-Alleingang-war-ein-Akt-der-Selbstermaechtigung.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_%C3%9Cbergriffe_in_der_Silvesternacht_2015/16

http://www.zeit.de/sport/2012-08/hymne-fussball-deutschland-nationalmannschaft

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Der faule PKW-Maut-Kompromiss bringt dem deutschen Autofahrer nur Ärger

Nun ist es also doch gelungen, jubeln die Medien und Politiker freudig: Die PKW-Maut kann kommen! Di...

Keine Leistung und kein Geld für Schmarotzer aus aller Welt

Deutschland ist und bleibt das Land der Deutschen. Auch wenn es schon immer einen Austausch mit ande...

SPD-Justizminister Heiko Maas – bestechlich und ahnungslos?

Wer an lustiges Spargelessen glauben will, soll das tun, ich sage: Sponsoring ist Lobbyismus!  ...

Lesen Sie auch:  Der faule PKW-Maut-Kompromiss bringt dem deutschen Autofahrer nur Ärger

Kommentar verfassen

||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.


Place your ad here
Loading...