Nikolaus muss für Kinderehen sein, meint die SPD

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Seit 30 Jahren ist Peter Mück der Nikolaus für die Kinder der bayrischen Stadt Mühldorf. Nun ist er es nicht mehr, weil er sich auf Facebook gegen Kinderehen ausgesprochen hat!

Nach Medienberichten hatte er eine Grafik auf Facebook geteilt, die sich gegen die Kinderehe ausspricht. Erstellt von der “Identitären Bewegung”. Bürgermeisterin Marianne Zollner (SPD) forderte Mück daraufhin zur Distanzierung von diesem Eintrag auf, das er verweigerte. Das Oberbayrischen Volksblatt zitiert den ehemaligen Nikolaus, der Kinderherzen glücklich machte, mit den Worten:

Frau Zollner hat mich aufgefordert, mich von dieser Aussage zu distanzieren, sonst sucht man sich einen anderen heiligen Nikolaus. Ich fragte Sie dann, ob Sie diese Aussage “Kinderehe=Kindesmissbrauch” nicht richtig finde?

Die Bürgermeisterin sah alles “aus dem Zusammenhang gerissen” und damit sei das Thema für die SPD-Frau erledigt gewesen. Nach Peter Mücks Selbstaussage hatte er bisher nichts mit der Identitären Bewegung zu tun, er kannte weder Ziele noch Mitglieder. Doch die angesprochene Grafik spreche auch seine Meinung aus.

Leider hat Mück übersehen, dass es der politischen Elite egal ist, was die Positionen der anderen sind. Sie sieht – egal ob von rechts oder links – andere prinzipiell als Gegner an.

Dennoch ruderte die Bürgermeisterin zurück. Für Mück zu spät: Er verzichte auf eine Rückkehr. Dies ist wohl das stärkste Argument, leider, einmal mehr, auf dem Rücken der Kinder.

An diesen kleinen Geschichten sieht man, dass Parteisoldaten, wie Frau Zöllner, die Ideologie wichtiger ist, als Kinderlachen, als Zukunft, als Glück. Man kann Peter Mück an dieser Stelle für seinen aufrechten Gang beglückwünschen – und hoffen, das ein neuer Nikolaus gefunden wird. Einer, der sich ebenso für die Rechte der Kinder einsetzt.

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