Volkswagen ohne Volk

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Der größte Wandel, den VW jemals erlebt habe, so nennt es die Spitze des internationalen Autobauers. So werden 30.000 Arbeiter entlassen werden, über 20.000 davon in Deutschland. Die meisten in Wolfsburg. Ein schwerer Schlag für Niedersachsen und für die niedersächsische Regierung von rot/grün.

Der sogenannte “Zukunftspakt” wurde nötig, da VW Trends der Automobilindustrie verschlafen hat und sich von den USA hat vorführen lassen. Doch nicht nur das Verschlafen und die Skandale brechen Volkswagen das Genick.

Denn Volkswagen hat, wie viele andere Konzerne, mit Unterstützung von Staat und Land sich auf den Exportmarkt verlassen. Negativzahlen sollte der Autokäufer und Steuerzahler von Deutschland ausgleichen. Da die europäischen Binnenmärkte, durch Eurokrise und falsche Politik, immer mehr einsinken, können diese Verluste seit Jahren nicht mehr gegenfinanziert werden.

Nun wird wieder der Steuerzahler aufkommen: Denn es werden die Kürzungen beim Personal in Emden, Wolfsburg, Hannover, Salzgitter, Braunschweig, Kassel sowie in Sachsen, nicht nur über den Renteneinstieg (der im übrigen von der Politik künstlich erhöht wurde) ermöglicht werden, sondern auch durch Entlassungen.

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