Polizei mit Wasserwerfer und Pfefferspray gegen Armee

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Die Polizei in Brüssel ist mit Wasserwerfern und Tränengas gegen 7.000 demonstrierende Soldaten vorgegangen.Das Militär demonstrierte gegen das Renteneintrittsalter, welches für sie von 56 auf 63 Jahre hochsetzt wurde.

Ein Mitglied der “Militärunion” sagte, durch die Anhebung des Renteneintrittsalter würden die Soldaten „mindestens 35.000 Euro verlieren“.

Der Tag der Demonstration, am belgischen nationalen Feiertag „Fest des Königs“, wurde aus rechtlichen Gründen so gelegt. Dem belgischen Militärs ist es eigentlich verboten zu demonstrieren, aber sie dürfen sich an Feiertagen an Demonstrationen beteiligen.

Das die Polizei sich gegen die demonstrierenden Mitglieder der Armee wendet, wird noch ein Nachspiel haben. Nicht nur in Regierungskreisen, sondern auch in der Bevölkerung. Bei den belgischen Problemen, sei es die Regierungskrisen, die Salafistenbezirke oder eben auch die immer größer um sich greifende Armut, könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Armee dieses nicht lange bieten lässt – oder aber die Polizei ihre Arbeit teilweise ruhen lässt, meinten Beobachter der politischen Szene in Belgien.

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