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Kommentar: Merkel macht auf Clinton

Nun ist es raus. Nicht aus ihrem eigenen Mund. CDU-Politiker Röttgen durfte es aussprechen. Und das noch nicht einmal im eigenen Staatsfernsehen, sondern fern ab der Heimat, auf CNN. „Sie wird für das Kanzleramt antreten. Sie ist absolut willens und bereit, zu der internationalen liberalen Ordnung beizutragen“ sagte Röttgen und meinte Kanzlerin Merkel.

Dabei wäre es gut gewesen, zuerst das deutsche Volk oder die Insassen der BRD zu informieren. Aber wen stören schon solche Kleinigkeiten, wenn Merkel doch das Globale sieht: die internationale liberale Ordnung, wie der CDU-Parteisoldat es formulierte.

International, also weltweit, liberal, also frei …? Oder eher liberal im Sinne der Wirtschaft, womit man dann übersetzen könnte: globaler Imperialismus. Was wiederum doppelt gemoppelt ist. Denn einen nationalen Imperialismus kann es, nach politischer Definition, nicht geben. Das aber wussten schon Marx und Lenin, die im Gegenzug die proletarische Revolution der imperialistischen Ordnung entgegensetzen.

Merkel sei „ein Eckpfeiler des politischen Konzepts des Westens“, sagte Röttgen, während Seiber, als Sprecher der Regierung bereits zurückruderte: Merkel wolle sich zum geeigneten Zeitpunkt dazu äußern. Wann dieser sei, ist ungewiss. Denn Merkel muss noch Weichen stellen, das der gutgläubige Gutmensch weiterhin für sie applaudiert.

Doch unter dem Strich bleibt: beide Versionen der „Eine-Welt“-Ansicht untersagen jedoch die Freiheit und die persönliche (Weiter-) Entwicklung des Menschen und fördern weltweite Krisen. Wie sonst sollte die Moral des Proletariats bzw das Humankapital des Imperialismus bereitgestellt und gefördert werden.

Deshalb muss nun Merkel noch einmal ran – auch aus kommunistischer Sichtweise. Denn Clinton hat versagt, trotz der Millionen Wahlkampfhilfe aus europäischem und deutschen Steuertopf. (Keine Verschwörungstheorie, sondern sogar von der FAZ im Glauben an die weltweite Einheitspartei stolz veröffentlicht) So versteht man auch die staatshörige Presse und die deutschen Politiker, bis hin zum zukünftigen Bundespräsidenten, der nicht einmal einen demokratisch gewählten Mann gratulieren kann. Denn Trump kündigt Freundschaft an, mit Russland, mit China – und fordert Vertragspflichten ein, wie jene für NATO. Und Trump setzt auf nationalem Geist, nationaler Entwicklung statt auf internationalen Wirtschaftsliberalismus. Er setzt auf den Binnenmarkt, will Arbeitskräfte im Land schaffen, statt globalem Menschenhandel. Trump ist der neue Gegenspieler. Für die Clintons, die Merkels, die Gabriels, die Hollandes dieser Welt, die ihren Profit im weltweiten Supermarkt suchen und dafür gern die eigenen Völker, das nationale Bewusstsein, Traditionen und Werte opfern. Und damit auch den Friedensgedanken, der die EU-Kommissionen in Brüssel nie erreichte.

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Seit Bismarck wissen wir Deutschen um die mächtige Friedensachse Berlin – Moskau, seit 1945 über die Achse des Friedens Berlin – Washington. Einzig das Merkelkombinat reisst nun diese Friedensbrücken ein – um die „internationale liberale Ordnung“, den globalen Imperialismus, zur neuen Macht zu verhelfen.

Man kann nur hoffen, dass sich Merkel, wie Clinton, verrechnet hat und der wahlberechtigte Bürger seine Chance nicht verpasst und Merkel und ihren Clan in Rente schickt. Dann kann sie mit Clinton Kaffee trinken, Ursula Mohn mit Else Springer zum Tee einladen, den Bückling Gabriel, immer zu Diensten für Mutti Merkel, serviert.

Man kann nur hoffen, dass auch die Franzosen verstehen, die Niederländer agieren, die Österreicher nicht umfallen. Hoffnung, so die alte Weisheit, stirbt zuletzt. Selbst wenn Merkel mit Maas weiterhin Meinungen unterdrücken, Meinungsbildung verweigern und die Pressefreiheit nur für ihre Zwecke erlauben.

Hoffnung, ist die Kerze, die die Friedenskerze anzünden kann. Und Frieden gibt es, wenn es allen gut geht – und nicht, wenn es der Mehrheit schlecht geht!

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